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Aufstand der UngevögeltInnen

20.12.2017

Die spinnen, die Schweden. Engländer aber auch.

Wie mir mein Hamburger Büro gestern mitteilte, wollen die Schweden demnächst also eine Art Genehmigungsverfahren zu einvernehmlichem Sex einführen; etwa so wie meine »Allgemeinen Geschlechtsbedingungen«, nur nicht in lustig. Links zu diesem neuen sterilen Hype aus Schweden finden sich momentan in jedem Revolverblatt; ich verlinke das hier nicht gesondert.

Wie auch schon bei unserem epochalen »Nein heißt nein«-Sexualstrafrecht, dass dieser mittelmaasige SPD-Justiztroll vor einigen Monaten durchgepeitscht hatte, wird zwar nicht mit dümmlichem Aktionismus gegeizt, dafür aber allerhand heterosexuelles Gift versprüht. Aber was sich in den verklemmten Gehirnwindungen feminilistisch aufgestachelter Zeitgenossen wie eine längst überfällige Zeitenwende anfühlt, hält im schnöden Alltag ja nicht mal im Ansatz den einfachsten Erfordernissen menschlichen Umgangs stand. Denn spätestens, wenn das sensationistische »Nein« vor dem Kadi landet (gelogen oder nicht), wird die richterliche Würdigung eines missratenen Schäferstündchens nach wie vor in einem unappetitlichen Sumpf der Behauptungen, der Mutmaßungen und der Willkür rumeiern müssen. Besser wird dadurch gar nix.

Vielleicht ist es zu den holden Frauen noch nicht durchgedrungen, aber das Ergebnis der Bemühungen eurer feminilistischen Schwippschwestern (samt ihren männlichen Speichelleckern) wird in diesem speziellen Zusammenhang nicht die wundersame Auferstehung von Millionen Frauenverstehern sein. Solche Kunstfiguren wie z.B. der schnieke kanadische MinisterpräsidentIn Trudeau (Liebling aller Feminilistinnen) oder der millionenschwere »Berufssohn« (Danke, Beelzebub) Jakob Augstein – bekannt aus Funk und Fernsehen – gibt es für Lieschen Müller aus dem Getto nämlich allerhöchstens als lebensgroßes Starposter, aber niemals in echt. Die Frau an und für sich wird sich zukünftig noch mehr mit Tüpen herumschlagen dürfen, die einfach nicht mehr bereit sind, sich ständig mit der unweiblichen Aura irgendwelcher pampigen Zicken zu beschäftigen (und dafür auch noch potenziell im Knast zu landen).

Früher musste man sich als Frau nur irgendwo aufbauen und schon hatte man die Aufmerksamkeit von zwei, drei Typen. Heute gucken die Männer weg oder wechseln die Straßenseite.

(Zitat einer Kollegin)


Noch mehr Alltägliches? In den USA fährt man als Typ besser nicht mehr alleine mit einer Frau in einem Aufzug. Frauen bekommen seltener eine Herzmassage von Ersthelfern, weil dies ja als sexuelle Belästigung betrachtet werden könnte. Die Büros in Firmen müssen neuerdings offen bleiben, sobald ein männlicher Vorgesetzter mit einer Untergebenen ein Gespräch führt. Nehmen wir mal an, das sei alles Teil eines grandiosen feminilistischen Plans, langfristig an die vermeintlich stressfreien Jobs der Männer und letztendlich an Machtpositionen heranzukommen: Wenn das das Klima des zukünftigen Matriarchats sein soll, sollte Mann sich schon mal Popcorn bereitstellen. Das wird ein Mehrteiler.

Schweden also: Das Land, das noch in den 1970ern als Hort der Freizügigkeit, der Unbekümmertheit und der schamhaarlastigen Fachzeitschriften gehandelt wurde. Das Volk, dessen brutale Männerhorden als Vikinger dereinst halb Europa aufgemischt hatten. Dort muss ein Mann also sehr bald das ausdrückliche Einverständnis einer Frau einholen, wenn er ihr an die Wäsche will. Vom umgekehrten Fall ist selbstverständlich niemals nicht die Rede. Wobei, das allein klingt ja schon einigermaßen frauenfeindlich, denn anscheinend wird stillschweigend vorausgesetzt, dass spontane Fummelbedürftigkeit und andere wuschige Gefühlsregungen ausschließlich bei den Männern vorkommen. Was sagt das eigentlich über die Lust der Frauen aus? Unwichtig, nicht vorhanden oder nicht ernstzunehmen? Und wie war das noch mit der selbstbestimmten befreiten weiblichen Sexualität, von der uns seit Jahrzehnten geheimnisumwoben berichtet wird? Ich habe da noch was von »multiplen vorgetäuschten Orgasmen« im Ohr, wenn ich mich recht erinnere. So wie jezz stehen jedenfalls die Weiber ziemlich belämmert da, als völlig unnahbare, lustfeindliche Langeweilerinnen und im tüpischen, kontrollwütigen Blümchensex-Modus. Auch nicht schön. Wir waren mal weiter, meine ich. Aber das ist schon länger her.

Wenn es (nicht nur in Schweden) immer weniger Tüpen gibt, die mit solchen frauenbesoffenen »potenziellen Falschbeschuldigerinnen« etwas zu tun haben wollen und wenn die Frauen wie eh und je immer noch zu feige sind, selbstbewusst den entscheidenden Schritt zum Schäferstündchen zu wagen, dann werde ich mich wohl früher oder später zum Spartenautor für Groschenromane umschulen lassen müssen. Denn da lässt sich wohl demnächst einiges an Geld verdienen. »Fifty Shades Of Cat Utensils« wäre schon mal ein guter Arbeitstitel für meine kommende Karriere als Starautor für Frauenfachromane. Easy Money!

An Julian Assange konnten wir z.B. lernen, dass vögeln mit ohne Kondom in Schweden bereits als Vergewaltigung zählt. Das allgemeine, parteien­über­greifende Bekenntnis zu einem »feministischen Staat« hat die Auslegungen für Sexualvergehen inzwischen so eng gefasst, dass das Land ein ähnlich sinnliches Flair wie Saudi-Arabien, Afghanistan oder wie Claudia Roth entwickelt hat. Da möchte man als Tüp noch nicht mal tot überm Zaun hängen. Ist doch wahr.

 

England

Auch von den kritischen Inseln musste man in den letzten Jahren so einiges erfahren, was zu spontanen erektilen Dysfunktionen führen kann. Als hätten die Briten nicht schon genug Probleme mit ihrem Essen und mit dem Wetter! Wie »Der Westen« schreibt behauptet eine 26jährige mit Lockenfrisur, sie sei »zu schön«, um einen Mann abzubekommen. Wahrscheinlich ist das auch der eigentliche Grund, warum hübsche und zudem auch noch weltbekannte Schauspielerinnen sich den notgeilen Angeboten irgendwelcher hässlicher Hollywood-Produzenten hingeben müssen. Männer trauen sich einfach nichts bei zu schönen (und zu berühmten) Frauen!

Die alleinstehende Mutter eines Kindes hat auch schon mit Hilfe der »Gender Studies« eine vielversprechende Erstanalüse ihrer Lage entwickelt:

„Ich glaube, graue Mäuse haben es einfacher, weil Männer tatsächlich ihren Charakter kennenlernen wollen, wenn ihr Aussehen eher durchschnittlich ist“, so Neille. „Unscheinbare Mädels bekommen Langzeitbeziehungen und ich muss die ganzen Frösche küssen.“


Wie so oft sind ihre urweiblichen Signale an das schwächelnde Geschlecht allerdings extrem zweideutig. Denn sie hat ja schon mal eine »Langzeitbeziehung« erfolgreich abgeschossen, nämlich den Vater ihres Kindes – aus welchen Gründen auch immer. Welcher Mann würde diesen Umstand nicht ins Kalkül ziehen, vor allem, wenn er an eine eigene Familie denkt? Auch nicht vorteilhaft für sie ist ihre infantile Bauchnabelfixierung. Weil sich bei ihr alles um ihre »Schönheit« dreht, muss es wohl auch bei den Männern so sein? Das ist, mit Verlaub, Kinderkram und mit Sicherheit keine Basis für Langfristigkeit; eher für langfristige Streitereien über diese verdammten Haarbüschel im Abfluss. Oh, und wie ich das kenne!

Was die »grauen Mäuse« betrifft, gebe ich dieser ungevögelten »Schönheit« allerdings Recht. Die haben nämlich öfter das Herz auf dem rechten (i.S.v. dem richtigen) Fleck, ersetzen arrogante Selbstüberschätzung mit Leidenschaft und ihnen ist i.d.R. mehr an Treue gelegen als diesen überfrisierten »Golddiggers«, wie sie eine ist. Immerhin erwartet sie ja mindestens einen Prinzen, wenn sie schon ständig »Frösche küssen muss«. Nein, kein Mitleid also. Common Female Bullshittery (CFB).

 


Kategorie: Male, Female

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