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Geplapper reloaded

26.04.2018

Es gibt eine Wiki-Nachfolgerin der seinerzeit grandios gescheiterten »Agent*in«.

Vor einigen Monaten hatte ein gewisser Andreas Kemper (aka »Schlaffe Feder« oder so ähnlich) in Tateinheit mit der Heinrich-Böll-Stiftung (Grüne) versucht, eine Art Denunziationsportal gegen Antifeministen aller Art zu starten. Es war gerade dieses Blockwart- und Petzendenken, das damals nicht nur in antifeministischen Kreisen heftig kritisiert wurde. Nun gibt es eine Neuauflage dieses Wikis, in dem vor der großen Gefahr von antifeministischem Denken gewarnt wird. Wie zuvor auch, werden hier wilde Verschwörungstheorien darüber gesponnen, wer alles mit wem gegen die Heilslehre des Feminilismus opponiert. Wer sich unbedingt ärgern möchte, kann über einen TAZ-Artikel namens »Aufklärung über Menschen­feindlichkeit« zu diesem Neuaufguss an feminilistischer Bullshit-Propaganda gelangen.

Nicht, dass es mich wundern würde, aber unterhalb des Labels »Antifeminismus = Menschenfeindlichkeit« macht es die TAZ nicht. Und genau damit entlarvt sich dieses Tendenzblatt als explizite Meinungs- bzw. Stammtischkloake, die außer nebulösen Bedrohungsfantasmen nichts an Argumenten zu bieten hat. Wo Antifeministen Punkt für Punkt den teils faschistoiden Charakter dieser Top-Down-Ideologie argumentativ längst auf den Scheiterhaufen der Geschichte verfrachtet haben, lamentieren Feminilistinnen seit Jahr und Tag mit Küchenpsychologie und Pauschalvorwürfen herum. So findet man in besagtem Wiki Birgit Kelle neben dem feminismuskritischen Verein Agens, irgendwelchen obskuren klerikalen Organisationen und – natürlich – rechtskonservativen Schlafwandlern wie Bernd Höcke aufgelistet. Was das alles miteinander zu tun hat, bleibt das Geheimnis des Wiki-Urhebers.

Mit Fakten haben es Feminilistinnen und ihre männlichen Manginas seit jeher nicht so. Fakt ist u.a., dass die feminilistische Doktrin undiskutiert als politische Zwangsmaßnahme von oben nach unten durchverordnet wurde. Es gab zu keinem Zeitpunkt eine demokratische Diskussion über die ideologischen Grundannahmen dieser »Theorie«, die sich sehr wohl auf die persönliche Gestaltungsfreiheit aller BRD-Insassen auswirkt.

Beispielsweise werden mit einer unglaublichen Penetranz solche Lügen wie der »Gender Pay Gap« seit Jahren durch die Gazetten posaunt, obwohl selbst das Statistische Bundesamt keinen Beleg dafür erfinden kann, dass »Frauen generell und nur aufgrund ihres Geschlechts 21 % Prozent weniger verdienen«. Dieses feminilistische Theorem lebt nur durch die ständige Wiederholung in entsprechend indoktrinierten Postillen weiter – die übrigens genau aus dieser ideologischen Einseitigkeit heraus (neben einigen anderen einseitigen Themenbereichen) mit ständig sinkenden Auflagenzahlen zu kämpfen haben.

Es gibt eine endlose Liste an solchen politischen Missdeutungen, die den Feminilismus seit seiner Entstehung antreiben, etwa die »strukturelle Benachteiligung der Frauen«. Demnach sind gesellschaftliche bzw. politische Strukturen dafür verantwortlich, dass es Frauen angeblich soviel schlechter geht als Männern. Schaut man allerdings in die Gesetzbücher, so findet man, was diesen Aspekt betrifft, nur eine gähnende Leere vor. Dem Gesetz nach können Frauen nämlich seit mehreren Jahrzehnten genau dieselben Dinge tun oder lassen, die Männer auch dürfen. Gegenfrage: Wann war denn der letzte Prozess vor einem Arbeitsgericht wegen ungleicher Bezahlung für die exakt selbe Tätigkeit? Das war ungefähr vor vierzig Jahren (irgendwann in den 1970ern). Relevanz = 0.

Überhaupt muss der Feminilismus in der Regel extrem weit ausholen, um noch einen gewissen Anschein von struktureller Frauenfeindlichkeit zu simulieren. Meistens landet man dann irgendwo in den 1950ern, etwa beim berüchtigten Arbeitsverbot für Frauen, das damals nur durch die Erlaubnis des Ehemanns außer Kraft gesetzt werden konnte. Schaut man sich die tatsächlichen Einkommenssituationen von damals an, so stellt man zudem fest, dass kaum ein Ehemann von diesem Weisungsrecht gegenüber seiner Frau Gebrauch machte. Und genauso kenne ich es aus meiner eigenen Familie: Meine rustikale Oma hätte meinem Opa sofort den Vogel gezeigt, wenn er ihr in ihren Job reingequatscht hätte. Es ging auch gar nicht, denn die Familie war auf das Einkommen angewiesen. Relevanz = 0.

Wenn man sich mal die schlichte Frage stellt, wer denn von gesellschaftlichen Leistungen am meisten profitiert, wird es endgültig zappenduster. Dann findet man z.B. heraus, dass für das Steueraufkommen in Deutschland hauptsächlich Männer zuständig sind, während die Frauen gleichzeitig von diesem Umverteilungssystem am meisten profitieren. Es ist wahr: Von was wollen die Frauen nochmal befreit oder emanzipiert werden? Relevanz = 0.

Von dem Phänomen, dass Frauen in Scharen in die risikoreichen Berufe wie bei der Energiegewinnung oder der Infrastruktur streben, hört man selbstverständlich auch nie was. Hundert Prozent der getöteten Afghanistansoldaten sind männlich, 95 % aller »Todesberufe« liegen in männlicher Hand, ähnliches gilt für Selbstmordraten, Suchtprobleme oder für Obdachlosigkeit. Solche Missstände gelten in feminilistischen Kreisen durchweg als selbstverschuldet; wenn eine Frau allerdings etwas zwickt, dann poppt eben die »strukturelle Benachteiligung« auf.

Tut mir zwar nicht wirklich leid, aber nicht alles, was eine Frau als Nachteil empfindet, ist das Ergebnis einer klandestinen Verschwörung »alter weißer Männer«.

Ich weiß, die Faktenlage ist im Grunde längst bekannt und es ist ermüdend, ständig gegen einen derartigen fanatischen Unfug à la Kemper und Konsorten anzuschreiben. Diesen ewig Gestrigen wie »Schlaffe Feder« kann man in diesem Leben sowieso nichts mehr beibringen. Genau das macht ja auch einen Ideologen bzw. einen Fanatiker aus: Eine extreme Unbelehrbarkeit, selbst wenn belastbare, logische und wissenschaftlich exakte Gegenargumente ihnen förmlich ins Gesicht springen. Dass solche bornierten Figuren wie »Schlaffe Feder« mit ihrem frauenbewegten Singsang auch noch das Geschäft der Neoliberalen betreiben (Divide et Impera), indem sie sich für die restlose Zerstörung jedes heterosexuellen Grundvertrauens einsetzen, komplettiert nur die offensichtliche Blödheit solcher intellektuellen Tiefflieger.

Wer soll dieses Wiki-Rührstück von Selbstbemitleidung namens »Diskursatlas Antifeminismus« eigentlich lesen? Die Grünen und ähnliches Gelichter braucht die schlaffe Feder sicherlich nicht zu überzeugen. Die eh schon tendenziösen Mainstream-Medien auch nicht. Immerhin bezahlt unser Held der feminilistischen Revolution sein Machwerk inzwischen selber, statt es von der grünen Heinrich-Böll-Stiftung bezahlen zu lassen. Die Open-Source-Software »Wikimedia« kostet nochmal gleich wieviel? Und ein entsprechender Webspace ist für höchstens 20,- Euro im Monat zu haben. Eine echte Selbstaufopferung im Sinne der guten Sache, die ihm einen festen Platz in den kommenden Geschichtsbüchern sichert! Da werden ihm die Feminilistinnen aber ganz bestimmt artig eine feste Umarmung spendieren – um sich anschließend willig in die starken Arme eines Latin-Lovers zu werfen. Denn so geht das meistens aus für solche devoten Femi-Subs.

You'll never get laid. Never.

 


Kategorie: Male, Female

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13.08.2018

In Spanien gibt es zwischen 350-400 Falschbeschuldigungen gegen Männer. Pro Tag.

Kat: Male, Female, Politik, Gesellschaft
08.08.2018

Zumindest, was ihre Heiratskultur betrifft.

Kat: Male, Female, Politik, Gesellschaft
30.07.2018

Aber selbstverständlich nicht aus Lust, sondern nur wegen des heißen Wetters.

Kat: Male, Female
21.07.2018

...wegen #metoo.

Kat: Male, Female
11.07.2018

Ja, richtig gelesen.

Kat: Male, Female