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Darwin-Award für #metoo!

21.08.2018

Die Initiatorin der #metoo-Kampagne Asia Argento hat sich selber als Vergewaltigerin bloßgestellt.

Ich gebe ja zu, ein bisschen Schadenfreude ist schon dabei: Da initiiert diese Frau Argento eine Mega-Kampagne namens #metoo gegen den übergriffigen Harvey Weinstein und muss nun zugeben, dass sie selber Täterin war, als sie einen damals 17-Jährigen besoffen gemacht und anschließend sexuell benutzt hat. Sie war zum Tatzeitpunkt übrigens 37 Jahre alt.

Natürlich versuchen sich feminilistisch verseuchte Gazetten wie Spülgel-Online an den üblichen kläglichen Relativierungsversuchen und immer kommt an Ende bei solchen Schandtaten raus, dass irgendwie doch die Männer schuld sind. So ungefähr geht die Litanei des Spülgel-Schreiberlings Christian Buß. Schwere Kindheit, schwierige Karriere unter solchen Sexmonstern wie Berlusconi und eben Weinstein – deshalb ihrerseits der spätere Missbrauch eines Minderjährigen. Geht kaum anders, wenn man den küchenpsychologischen Kaffeesatzlesereien der modernen Schreibzunft folgen will. Natürlich kann man die innere Zerissenheit der Feminilistin Argento bzw. deren Ursachen nicht gänzlich ignorieren, doch bisher gab es derlei Relativierungen für ihren Lieblingsfeind Weinstein oder viele andere Männer (schuldig oder unschuldig), die von dieser Schlammlawine namens #metoo mitgerissen wurden, ausdrücklich nicht. Das würde auch ja das ganze Geschäftsmodell »Feminismus« gefährden, gell Spiegel?

Auch in anderen Systemmedien liest sich das ähnlich und wird teils angereichert mit allerlei nebulösen Verweisen auf die Geschichte, in der die Männer immer ganz schlimm zu Frauen gewesen sein sollen. Es wird ein imaginärer Kriegsschauplatz der Geschlechter konstruiert, auf dem nur ein einziges holzschnittartiges Bild zugelassen ist: Fiese, triebgesteuerte Typen vergewaltigen alles, was Titten hat und nicht bei drei auf den Bäumen ist. Im Nebel solcher indertat bildungsfreien Wahnvorstellungen entwickeln dann die feminilistischen Apologeten eine umfassende Kollektivschuld gegen alle Männer heute und in der Zukunft – die klassische Sippenhaft, die wir schon aus anderen historischen Zusammenhängen kennen. Und die Dödel bzw. Dödelinnen in den Medien schreiben fleißig mit an dieser Mythenbildung. Schon die schiere Simplizität solcher medialen Aufreger müsste jeden logisch denkenden Menschen argwöhnisch machen – sonst wären ja zigtausende Jahre menschlicher Kultur fürn Eimer gewesen. Doch leider setzt beim Thema Sex regelmäßig der investigative Verstand aus, vor allem bei den üblichen Mietmäulern der Medienkonzerne, die Sex anscheinend höchstens von Pornhub kennen.

Man will gar nicht wissen, ob diese journalistische Realitätsverweigerung allein durch fehlende Erfahrungen mit realen Frauen zustandekommt. Denn natürlich sind – wie ich das schon oft betont habe – die Arschlöcher auf allen Seiten gerecht verteilt. Nein, es ist kein Vergnügen, von einer wesentlich älteren »Dame« im Suff zum Sex »überredet« zu werden. Für mein 15-jähriges alter ego war es im Nachhinein der blanke Horror. Ich ekelte mich, ich verkroch mich, wenn sie in der Nähe war und ich wollte vor allem in meiner damaligen Peergroup keinesfalls damit angeben, mit einer doppelt so alten Frau im Bett gewesen zu sein. Das galt damals fast als Nekrophilie. Ja, so bescheuert sind Kinder manchmal. Aber das ist lange nicht das Ende der Geschichte. Denn selbst als »starker (erfahrener) Mann« gab es zig Situationen, in denen Sex eher lästig war und lediglich dazu diente, eine bequem gewordene Beziehung nicht eskalieren zu lassen. Ja, man sollte in solchen Momenten eigentlich die Reißleine ziehen. Man sollte – man tut es aber oft genug nicht, und sei es auch nur, weil Mann nicht als »Schlappschwanz« beleidigt werden will. Noch viel auswegloser ist das Ganze, wenn man schließlich Kinder hat.

Wenn ich also im Spülgel-Forum zum o.g. Artikel lese, dass manche Tüpen darüber »ganz froh gewesen wären«, wie der damals 17-jährige Bennett von Argento »in die Liebe eingeführt worden zu sein«, kommt mir regelrecht die Galle hoch. Soviel Ignoranz ist unerträglich und strunzdumm. Denn natürlich gäbe es im umgekehrten Fall eine Mörder-Schlagzeilenkampagne gegen den notgeilen männlichen Verführer. In den USA wird so jemand ein Leben lang als »Sex Offender« öffentlich angeprangert, wie die das dort eben so machen mit Leuten, die Minderjährige unter Verabreichung von Drogen »verführen«. Wie blöd muss man sein, um das zu ignorieren?

Dass solche #metoo-Figuren nun über ihre eigenen sexistischen Untaten stolpern, wird von der Systempresse plötzlich als zentrale Errungenschaft der #metoo-Kampagne generell gefeiert. Erst diese Bewegung habe dazu geführt, dass nun alle einmal ihr Missbrauchs-Sprüchlein aufsagen dürfen, eben auch sporadisch solche minderjährigen Männer. Aber jeder ahnt es: So über-gerecht funktioniert die Sache nicht. Die Profiteure der feminilistischen Staatsdoktrin werden ihr eigentliches Erzählmuster, nämlich die fortdauernde Unterdrückung alles Weiblichen durch jeden noch so unverdächtigen Mann, nicht so einfach preisgeben, zumal sie ja auf massenweise dümmliche, offensichtlich unterfickte Foristen-Tüpen wie bei Spülgel-Online zählen können.

Nein, die Systempresse feiert die Frau an und für sich viel lieber als Gott-gleich, wie z.B. die FAZ anlässlich der Verleihung der MTV-Awards, bei dem – rein zufällig natürlich, ohne pressefingierten #metoo-Druck und rein künstlerisch betrachtet – die weiblichen Künstlerinnen dieses Jahr besonders reichhaltig mit Auszeichnungen beglückt wurden. Ob derlei musikalische Massenware allerdings das Prädikat Kunst verdient, lasse ich mal dahingestellt – gilt aber gleichermaßen für die männlichen Vertreter in dieser Branche. »Wer viel verkauft, hat auch viel Recht«, ist ein eher narzisstisches Kriterium und hat mit Kunst selten was zu tun (Ausnahmen gibt es natürlich trotzdem).

Die zugehörige Bilderstrecke bei der FAZ zu diesem Event ist im Hinblick auf die züchtige »Kulturrevolution #metoo« eher kontraproduktiv. Gleich beim ersten Bild springen einem die (wahrscheinlich künstlichen) Möpse einer »Rapperin Cardi B« (nie von der gehört) aus ihrem Mega-Dekolletee entgegen. Auch etliche weitere halbnackte Garderobenbilder in dieser Bildersequenz »roter Teppich« lassen einen eher an »sexuelle Belästigung« denken als an unschuldige, permanent von geilen männlichen Lustmolchen verfolgte arme Häschen. Den Vogel schießt allerdings Madonna ab, die einfach nicht gewillt ist, in Würde zu altern; Typ »Schrille Oma mit pseudo-sexy Schamanen-Attitüde«. Seht selbst.

 

Männer sind Abfall

Ich will mich gar nicht lange mit dieser Unperson Sibel Schick und ihrem Twitta-Feldzug gegen Männer aufhalten (»Men Are Trash«). Zu dämlich, nicht satifaktionsfähig, primitiv, grundsätzlich indiskutabel. Außerdem haben ja schon etliche andere gute Bemerkungen über dieses verkommene Wohlstands-Subjekt Schick geschrieben, etwa bei Lucas Schoppe oder auch bei »Alles Evolution« (finde jezz aber nicht so schnell die richtige Stelle, sorry).

So unterirdisch dieser Twitta-Trash von Schick auch ist, so hat er eine wichtige Funktion in der Geschlechterdiskussion, denn er führt auch ansonsten unbedarften Allesgläubigen – selbst denen mit ausgesprochen feminilistischer Überzeugung – den gesamten Wahnsinn solcher medialen Schreibtischtäterinnen noch einmal deutlich vor Augen. Ich denke, sie hat für viele den Bogen überspannt.

Die Gegenreden bei Twitta oder in diversen Foren sind natürlich trotzdem gerechtfertigt und notwendig. Allerdings habe ich wenig Vertrauen darin, dass ein solcher Widerstand, sofern er von Männern kommt, zu einer Katharsis bei unseren frauenfixierten Zeitgenossen führt. Denn mit argumentativer Logik sind solche Figuren nicht erreichbar (eher mit Muschi-Voodoo und sexueller Selbstüberschätzung).

Wer ein wenig die feministischen Buzzword-Kampagnen der letzten Jahrzehnte mitverfolgt hat, stellt fest, dass auch schon frühere männerfeindliche Affronts niemals zurückgenommen wurden, selbst wenn sie völlig abstrus, unlogisch und verzerrend daher kamen. Beispiel »Multitasking bei Frauen«: Ich kann mich noch genau erinnern, wie gierig die Systempresse diese These seinerzeit verwurstet hat; jeden zweiten Tach mussten wir Tüpen lesen, wie engstirnig, unflexibel und dumm die Männer doch sind, weil sie angeblich nicht so multitasken konnten wie die Weiber. Später stellte sich heraus, dass »Multitasking« generell beim Menschen eher unterentwickelt ist. Die angebliche evolutionäre Überlegenheit der Frauen in diesem Punkt war letztlich reine Einbildung – aber eine Goldgrube für klickzahlengeile Massenpamphlete. Und so war es mit diversen anderen Buzzwords und Slogans auch, ob sie nun »emotionale Intelligenz« oder »genetischer Vorteil, weil doppelter X-Chromosonensatz bei Frauen« oder sonstwie hießen.

Das »Trash-Buzzword« ist (schon wieder) nur die Ausgeburt eines kranken, soziopathischen Femi-Hirns, einfach mal so ohne Sinn und Verstand in die Öffentlichkeit gerotzt. Aber wahrscheinlich brauchen wir noch viel mehr solcher billigen »Shock And Awe«-Schlagzeilen, damit die übrigen Frauen realisieren, mit welchen faschistoiden Schwesterinnen sie da u.U. in einen Topf geworfen werden. Denn dass »Männer einfach mal die Klappe halten« (oft verlangt) und klein beigeben, das wird nicht passieren. MGTOW ist ein schweres Schaf!

Sorry für die Überlänge; hab ich noch ein entspanntes Video zum Schluss? Ach ja, ein Katzenvideo!


Kategorie: Male, Female

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20.09.2018

Das stimmt nicht. Es sind vor allem die Feminilistinnen selbst, die sich in einer österreichischen...

Kat: Male, Female, Kultur, Politik, Gesellschaft
12.09.2018

Flintenuschi bläst wegen eines Noch-Nichtereignisses schon mal die Backen auf.

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05.09.2018

Ein offensichtlicher Trugschluss: Die AfD hat die SPD schon mal auf den dritten Platz verdrängt.

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28.08.2018

Die Politik ist ganz doll betroffen von der Randale in Chemnitz. Ach was.

Kat: Politik, Gesellschaft
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