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< »Frauen sind dümmer«
   

Ein heißer Winter

28.02.2018

...zumindest was die aktuelle Nachrichtenlage betrifft.

Eigentlich ist medial momentan alles in Butter: Die Meinungsvielfalt wächst und gedeiht endlich! Nehmen wir z.B. den jüngsten »Skandal« um die Essener Tafel, die sich seit ein paar Tagen weigert, Nahrungsmittel an renitente, neu hinzu gekommene Flüchtlinge ohne deutschen Ausweis auszugeben. Ein grober Überblick über die vielen Kommentare zu diesem Vorfall gestaltet sich facettenreich. Die Palette der Reaktionen reicht von dummdreisten Farbschmierereien von halbamtlichen Antifa-Spacken bis zu Sarah Wagenknecht, die für das Vorgehen der »Tafel« Verständnis zeigt.

Besonders gut hat mir ein Beitrag des Youtubers »Bananen Republik« gefallen. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

Auf der anderen Seite ist es natürlich für das Thema Diskursvielfalt auffällig, dass dieselbe Kritik, sobald sie von einem »alten, weißen Heteromann« kommt, mit fanatischem Geifer sofort als »Nazi« gebrandmarkt wird – insbesondere durch die üblichen Systemmedien. Die reflexhafte Abwehr kritischer Kommentare durch diese saudämliche Nazi-Etikettierung würgt natürlich von vornherein jede Diskussion ab (das ist das Ziel). Man findet diese Killerphrasen ständig, die Medien sind voll von dem Scheiß. Vor allem, wenn sich wohlsituierte Starreporter in ihrem missionarischen Links-Sein high schreiben, fühlen sie sich ermächtigt, dem Dummvolk da draußen unaufgefordert ihr monopolistisches Verständnis von Zivilisation und Demokratie um die Ohren zu hauen.

Witzigerweise gestaltet sich dieses vermeintliche Meinungsmonopol halbgebildeter Schreiberlinge der linken Bauart immer offensichtlicher als reine Gesinnungsdiktatur, die von astreinen faschistoiden Motiven angetrieben wird: Unerbittlichkeit, Empathielosigkeit, nervtötendes Besserwissertum, Alarmismus, Rigorismus und Demagogie zählen inzwischen zu den herausstechendsten Merkmalen der selbst ernannten »Progressiven« in den Medien. Das Ding mit einer lebendigen, breit gefächerten Diskussionskultur war einmal und ist während des legendären »Marschs durch die Institutionen« demselben bornierten Spießertum geopfert worden, gegen das man dereinst aufbegehrte. Ja, man kann Links-Rechts-Debatten auch als überflüssig empfinden: Die Dummheit ist gerecht verteilt.

Das soll kein bedingungsloses Plädoyer für einen strammen Konservatismus sein, denn auch da findet man selbstverfreilich eine endlose Liste von Repräsentanten mit hohem und höchstem Arschlochfaktor; angefangen von den bekannten Amtsträgern in der geliebten Regierung bis hin zu den beschlipsten und gelackten Strauchdieben unserer Autoindustrie oder unserer Banken; die berüchtigte »Generation Powerpoint«.

Apropos: Manchmal ist Geschichte eben doch ironisch. Da wollte die Drogeriekette »Rossmann« aus lauter herzerweichenden und aus bestimmt total progressiven Motiven heraus sich am Frauentach von »Rossmann« in »Rossfrau« umbenennen. So rührend! Endlich tut mal jemand was gegen die Jahrtausende alte Unterdrückung der zwangsgeschminkten Frauen! Heute las ich dann von einem Strafbefehl gegen »Rossfrau« wegen Preisabsprachen mit einem Kaffeehersteller in Höhe von schlappen 30 Mio Euro. Das müssen eine Menge Kaffeepäckchen gewesen sein! Wenn es eines Beweises bedarf, dass fast das gesamte feministische Palaver im Grunde nur eines von vielen Marketingmitteln einer korrupten Konzern-Oligarchie darstellt, dann ist dieser Fall mehr als geeignet. Nicht, dass ich erwarten würde, dass die gefönte Welt sich mal ein paar Gedanken darüber macht; ach was.

Man sollte sich in Sachen Preisabsprachen, Korruption und Vetternwirtschaft allerdings nicht täuschen lassen, denn der Fall Rossfrau ist beileibe kein Einzelfall, sondern industrieller Standard. Das versteht man in Berlin u.a. unter »marktkonformer Demokratie«. Im übrigen bin ich der Meinung, dass Rossfrau für alle Zeiten boykottiert werden sollte.

 

Achse:OstWest

Bleiben wir noch ein bisschen beim Thema Meinungsvielfalt. Glaubwürdige Kritik zum Thema Flüchtlinge, Integration oder Islam ist ja nach der Auffassung unserer geliebten Systemmedien nur dann statthaft, wenn sie nicht von bösen Nazis kommt. Und Nazis sind, wie wir weiter oben erfahren konnten, all die, die von Linken so stilisiert werden und die hauptsächlich weiß, männlich und Hetero sind – die modernen Aussätzigen heutzutage. Umso erfreulicher, wenn man von unverdächtiger Stelle mal ein paar klare Worte zur Merkelschen Flüchtlingspolitik oder auch zu stockreligiösem Fanatismus hört. Die Rede ist von Feroz Khan, ein Pakistaner, der einen sehr informativen Youtube-Kanal betreibt. Wenn ich mich richtig erinnere, ist er sogar AfD-Mitglied. Ich kann ihn als klugen, wortgewandten Mann unbedingt empfehlen. Wollte ich schon länger mal loswerden.

 

Soy Boys again

Ich hatte ja bereits in einem anderen Beitrag auf die These von Paul Joseph Watson hingewiesen, dass der übermäßige Genuss von Soyaprodukten möglicherweise zu einer Feminisierung bei Männern führt (reduzierter Testosteronanteil). Inzwischen explodiert die Diskussion bei Youtube – herrlich. Nicht nur fühlen sich etliche der diskreditierten Soy Boys entlarvt und tödlich beleidigt.

Paul Joseph Watson legt nun noch einmal nach und behauptet frech, dass man schon an den Gesichtszügen von bestimmten Männern erkennen kann, ob es sich um einen Soy Boy handelt. Charakteristisch ist nach ihm neben einer völlig affektierten und übersteigerten Gestik angeblich auch ihre typische Grinse-Grimasse: Weit aufgerissene Lach-Münder, die aber völlig aufgesetzt und überzogen aussehen (weil die restlichen Gesichtsmuskeln ihr »Lachen« eher wie Angst wirken lassen). Mal losgelöst von der Frage, in wieweit man dieses Thema wissenschaftlich verifizieren kann, ist der Unterhaltungswert in diesem Soy-Boy-Battle auf Youtube riesig, wie ich finde. Weitermachen!

 

Die spinnen, die Gallier

Ich hoffe mal, das ist eine der vielen Panikreaktionen einer durch und durch feminilistisch verstrahlten Elite: Die Franzosen wollen doch tatsächlich eine fundamentalistische Sittenwächterei einführen. Für »obszöne Gesten, Nachpfeifen und sexuelle Belästigung« soll es im ehemaligen »Land der Liebe« bald eine Strafgebühr geben, schreibt Telepolis. Ja, ja, lasst uns das machen! Ich bin schon gespannt wie ein Flitzebogen, wie man das rein organisatorisch hinkriegen will; zumal in einem Land, das sich m.W. noch immer im Ausnahmezustand befindet.

Man muss diesen Unfug offenbar auf die Spitze treiben, sonst stellt sich einfach kein Lerneffekt ein. Tut mir leid für die vielen einsamen Frauen in der Zukunft. Ach nee, tut mir doch nicht leid.

Im übrigen bin auch ich erst gestern wieder mal sexuell belästigt worden: Eine Kollegin streichelte ohne meine schriftliche oder mündliche Zustimmung einfach so mein unschuldiges, unbeflecktes Knie! Natürlich habe ich direkt in Den Haag am internationalen Gerüchtshof Klage eingereicht; was denn sonst. Ich hoffe mindestens auf eine lebenslange Invalidenrente und einen warmen Arbeitsplatz in einem Männerbüro für beleidigte Soy Boys. Venceremos!

 


Kategorie: Politik, Gesellschaft

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