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»Frauen sind dümmer«

21.02.2018

...sagte neulich mein Kollege als Replik auf Schwesigs Schwachsinn »Frauen sind klüger«.

In einem dieser hirnlosen Allerwelts-Interviews sagte die falschblondierte Schwesig durch die Blume, dass der katastrophale Zustand der Spezialdemokratie das Ergebnis männlicher Machtkämpfe ist. Ihre Busenfreundin Nahles blamierte sich dieser Tage ebenfalls mit allerlei östrogengesteuertem Dummfug (»Wenn es einfach wäre [der Parteivorsitz], könnte es ja auch ein Mann machen«). Woher nehmen solche Tussen eigentlich ihr bombastisches Selbstwertgefühl? Ich habe nun etliche Tage recherchiert, aber besonders auffällige Heldinnentaten dieser beiden Spezialdemokratinnen sind schlichtweg nicht auffindbar. Rein intellektuell betrachtet, muss man sie auch in dem sowieso schon unterbelichteten SPD-Zoo eher zur Gattung der Energiesparfunzeln rechnen. Ob ich vielleicht mal im Darknet nachguggen sollte? Ach nee, sinnlos bei Leuten, die »Browser« wahrscheinlich für einen neumodischen Duschkopf und das Internet für ein nicht kartografiertes »Neuland« halten. Man muss ja schon froh sein, wenn sie Word unfallfrei starten können und die »Zwischenablage« nicht mit ihrer Handtasche verwechseln.

Zufällig fällt der größte Mitglieder- und Wählerschwund seit Bestehen der SPD zeitlich zusammen mit ihrer Hinwendung zu einer rein feministischen Ausrichtung der SPD-Politik, die u.a. in dem epochalen Parteibuchs-Spruch »Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden« gipfelte. Das war irgendwann gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts (wann genau, interessiert mich ehrlich gesagt gar nicht). Wer aber wie Schwesig oder Nahles offensichtlich das Gedächtnis einer Stubenfliege hat, sieht natürlich nur die jüngsten politischen Ereignisse, die solche rückgratlosen männlichen Vortänzer wie Chulz, Cholz (der Lockige aus HamburCh) oder auch Chabriel verunstaltet haben. Zugegeben, das sind mit Sicherheit auch keine politischen Glanzleistungen gewesen, insofern können simpel gestrickte Gemüter wie Schwesig durchaus zu dem voreiligen Schluss kommen, die (angeblich tüpisch patriarchalischen) Fehler ihrer männlichen Kollegen hingen überwiegend davon ab, was die in ihrer Unterhose rumtragen.

Nun, der potenzielle Wähler hat den trendigen Schmuddel-Erkenntnissen des kommenden Dreamteams Schwesig/Nahles bereits Respekt gezollt, denn die Beliebtheitswerte der Spezialdemokratie bewegen sich zielstrebig in Richtung Bedeutungslosigkeit. So sind sie halt, die mündigen Bürgerleins. Man muss sie förmlich in das »Jahrhundert der Frauen« prügeln.

Die Eingeweihten unter uns wissen, dass solche Walküren nicht mal ihren Feminilismus von selber auf die Kette bekommen hätten. Nur durch männliche Protektion sind diese frauenbesoffenen Quasselstrippen überhaupt erst nach oben gespült worden.

 

Der Herr Oberstaatsanwalt und die »alten, weissen Männer«

Das ist jezz schon eine ganze Weile her: Auf der Website »edition f«, einem feminilistischen Propagandaorgan, gab es letztes Jahr den Beitrag einer gewissen Mirna Funk, die u.a. die Bildung »feministischer Terrorgruppen« forderte, um die »alten weißen Männer aus dem Weg zu schaffen«. Man sollte nach allgemeinem Rechtsverständnis und nach dem ganzen publizistischen Geweine über Hate-Speech im Internet eigentlich davon ausgehen, dass solche fanatischen Terrordrohungen locker justiziabel sind. Sind sie aber nicht – und man muss auch bezweifeln, dass sie es nach den neuesten gesetzlichen ZensurMaasnahmen sind, denn solche empowerten Frauenparolen gelten bekanntlich seit jeher als sakrosant.

Einer meiner Leser hat sich doch tatsächlich die Mühe gemacht und besagte Internetseite wegen Volksverhetzung nach §130 StGB angezeigt. Den betreffenden Hetzartikel haben die feigen Angsthäsinnen von »edition f« allerdings bereits aus dem Netz genommen; man findet ihn aber auf dieser Archivseite – übrigens mit der nicht viel weniger kotzigen Überschrift »Die alten weißen Männer bäumen sich noch einmal auf, wie Tiere kurz vor dem Tod«.

Aus der Anzeige ist erwartungsgemäß nichts geworden, denn der zuständige Herr Oberstaatsanwalt eiert geschlagene 3 Seiten mit seinem juristischen Kauderwelsch rum, um am Ende seiner Antwort (liegt mir vor) zu dem Schluss zu kommen, dass »alte weiße Männer« als Begriff zu unspezifisch sei, weil das Wort »alt« nicht präzise definiert werden könne. Hier ein Auszug dieses selten dämlichen Rumgedruckses:

Denn bei dem Angriffsobjekt »alte weiße Männer« handelt es sich nicht um »Teile der Bevölkerung« im Sinne des §130 StGB. Unter einem – im vorliegenden Fall allein in Betracht kommenden – Teil der Bevölkerung ist eine von der übrigen Bevölkerung aufgrund gemeinsamer äußerer oder innerer Merkmale politischer, nationaler, ethnischer, rassischer, religiöser, weltanschaulicher, sozialer, wirtschaftlicher, beruflicher oder sonstiger Art unterscheidbare Gruppe von Personen zu verstehen, die zahlenmäßig von einiger Erheblichkeit und somit nicht mehr individuell unterscheidbar sind (vgl. Fischer, StGB 64. Aufl. §130 Rdn. 4). Die Beschuldigte Funk will diesen Begriff als Synonym für reaktionäre Strömungen verstanden wissen; eine solche Interpretation findet indes weder im Wortlaut der Äußerung noch im objektiven Erklärungswert derselben eine ausreichende Stütze. Zwar genügen die Bezeichnungen »weiß« und »Männer«, um die Personengruppe von anderen abzugrenzen, der Zusatz »alt« verhindert jedoch letztlich eine hinreichend scharfe Umgrenzung der Personenmehrheit. Er ist zu konturenlos. Sonstige Straftaten sind nicht ersichtlich.


Noch einmal: Hätte die Feministin Funk nur »weißen« Männern mit Terror gedroht, dann hätte besagter Oberstaatsdingsbums sich vielleicht (bei entsprechender Laune) mal näher mit dem Straftatbestand nach §130 StGB befasst, aber weil er das Wort »alt« als zu unspezifisch empfand, gilt der betreffende Paragraf halt in diesem feminilistischen Zusammenhang dann doch wieder nicht. Das hat er sich so ausgedacht, eine präzise Erklärung für seine Bewertung »zu konturenlos« liefert er jedenfalls nicht. Folglich könnte man auch zu der Auffassung gelangen, dass bei einer so willkürlichen Interpretation bestehender Paragrafen eventuell der gesamte Paragraf sinnlos ist – oder aber der zuständige Oberstaatsanwalt.

Die Art und Weise, wie so ein »terroristisches« Ärgernis durch die gesalbte Justiz vom Tisch gefegt wird, ist keine wirkliche Überraschung. Das war erwartbar und reiht sich ein in eine lange Tradition von Paragrafenwillkür und Gesinnungsdiktatur. Darin hat unser schönes Land eine lange (verdammt lange) Erfahrung. Kann natürlich auch sein, dass Frau Oberstaatsanwalt ihrem Göttergatten mit dem Nudelholz drohte, falls er gegen die feminilistische Powerfrau entschieden hätte; auch denkbar. Mann weiß es letztendlich nicht, wieso diese Terror-Triene damit durchgekommen ist.

»Darf man also zukünftig alte weiße Frauen mit Terror aus dem Weg schaffen?«, fragt sich mein Leser sinngemäß. Die Frage ist berechtigt! Eine Umdrehung weiter gesponnen, ergibt sich zwangsläufig die Frage, ob solche Maulheldinnen ihren epochalen Kampf ohne devote männliche Stellvertreter überhaupt durchstehen könnten. Der Angstfaktor vor solchen weiblichen Terrordrohungen hält sich also, rein taktisch betrachtet, in sehr engen Grenzen. Aber hey, wir können gerne auf dieser Ebene weitermachen, no problemo. 

 


Kategorie: Male, Female, Politik, Gesellschaft

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