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Todeszone Frau?

04.05.2018

Nein, das würde die TAZ niemals schreiben. Über Männer natürlich schon.

Ich bin da immer hin und her gerissen: Soll man sich über diese femi-besoffenen Weiber und ihren Stumpfsinn eigentlich noch aufregen? Die Titelzeile »Todeszone Mann«, mit der zwei Schmalspur-Autoren in der TAZ das jüngste Attentat in Toronto (Lieferwagen gegen Passanten) schubladisieren, würde den dort angesprochenen »Incels« (das sind Männer, die von Frauen sexuell nie beachtet werden) eine glasklare Rechtfertigung dafür liefern, wieso es in heutigen Zeiten angebracht sein könnte, gezielt Frauen mit einem Lieferwagen umzumähen. Denn die »Todeszone Mann« stellt ja genau diese hasserfüllte Rhetorik gegen Männer dar, aus denen Incels ihre vermeintliche Berechtigung für ihre Rage gegen das gynozentrische System beziehen. Natürlich ist das alles krank, keine Frage. Nur sollte man solche hassgetriebenen Entwicklungen eben im historischen Kontext sehen, sonst lernt man nichts daraus.

Wie immer sind Femis auf diesem Auge taub: Die »Schwanz ab«-Parolen von unrasierten Latzhosen-Trägerinnen der 1970er/80er, Alice Schwarzgelds helle Freude über Lorena Bobbitt (die das Glied ihres Mannes abschnitt), das Solanas-Manifesto »Scum« (ein übles Machwerk an männerfeindlichen Gewaltfantasien, das heute noch zur feministischen Standardliteratur gehört), die Hetzschriften der adipösen Andrea Dworkin – an Beispielen für ein zutiefst menschenverachtendes, gewaltverherrlichendes Gedankengut gegen Männer herrscht bei Feministinnen wahrlich kein Mangel, im Gegenteil. Die »Qualitätsmedien« verkaufen uns so was seit Jahrzehnten als »progressives Kulturgut« und halluzinieren fiebrig das kommende tausendjährige Matriarchat herbei. Historisch!

Einer hat es getan. Jetzt könnte es jeder tun. Der Damm ist gebrochen, Gewalt ist für Incels kein Tabu mehr. Es kann zurückgeschlagen werden. Oder gestochen. Kanadische Incels denken beim Anblick eines Lieferwagens nicht mehr nur an Amazon und die Lieferung von Beauty-Produkten. (...) Es bleibt den Opfern gar nichts anderes übrig, als selbst zu handeln. Und da muss ja Incel-Freude aufkommen, wenn einer zurückschlägt und losfährt. Endlich.


Zugegeben, das ist natürlich sehr zynisch formuliert – und doch ist es nur die sinngemäße Umkehrung eines berüchtigten Zitats einer offiziellen Trägerin des Bundesverdienstkreuzes namens Alice Schwarzgeld. Nein, wie die allermeisten Männer auch, befürworte ich so ein Geschlechterklima, wie's der Schwarzgeld anscheinend am besten gefällt, keinesfalls. Aber es wäre vollkommen weltfremd, solche Entwicklungen einfach zu ignorieren; schon aus reinem Selbstschutz. Der feministische, gewaltbereite Männerhass hat eine lange, sehr lange Vorgeschichte.

Für die Urheber des TAZ-Pamphlets ist das Attentat in Toronto ein geradezu herzlich willkommener Anlass, rundweg gegen alle feminismuskritischen Bewegungen zu polemisieren. Sie machen keine Unterschiede zwischen MGTOWs, PUAs, Incels, Männer- und Väterrechtlern. Wenn man derart inkompetent (fehlende Recherche) und empathielos über feminismuskritische Gruppen schwadroniert, setzt man nicht nur eine sinnlose Hetze fort, sondern offenbart sich selbst als vollkommen unfähig und asozial. Was auf solche Rundumschläge folgt, dafür braucht man auch kein Journalisten- oder Jodeldiplom: Irgendwann wird auch der letzte Depp kapieren, dass er es diesen Fanatikerinnen niemals rechtmachen kann, dass sie geradezu paralysiert sind von ihrer einseitigen Männerfeindlichkeit.

 

Lidl auch frauenfeindlich?

Seit einigen Tagen schon erscheinen bei »Der Westen« Reportagen über ein Angebot von Lidl anlässlich des sich androhenden Muttertags. Denn zu diesem Fest hatte Lidl ein paar Artikel sonderangeboten, die angeblich mal wieder Geschlechterrollen »stereotypisieren«. Statt eines preisgünstigen Bügeleisens beispw. hätten einige frauenbewegte Frauen-Frauen in den asozialen Netzwerken gerne etwas anderes gehabt und starteten daraufhin ihre geschlechterpolitische Allzweckwaffe »Shitstorm« bei Twitta und Fakebook.

Nur was könnte Lidl seinen geschlechtersensiblen Kundinnen überhaupt zum Muddatach anbieten? Ein pinkes Abschleppseil mit Glitzersteinchen? Einen Dildo-Aufsatz für den Akkuschrauber? Eine Fototapete mit Andrea Nahles im XXL-Wonderwoman-Dress, wie sie über den Reichstag fliegt und »Bätschi! Auf die Fresse!« ruft? Eine DVD mit »Best Of Chippendales«? Kittelschürzen mit nackten Kerlen drauf? Den erprobten Gummi-Hodensack für weibliche Büro-Entspannungsübungen, über den ich schon mal berichtet hatte? Ach, ich vergaß: Die Männer sollten doch eigentlich von selber erraten können, womit Mann die Frau an und für sich und insbesondere die eigene Mudda glücklich machen kann. »Wer das mit dem Raten nicht hinkriegt, ist halt kein richtiger Mann«, sagen die Frauen doch immer.

Aber die engstirnige Meinungsdiktatur der Femis bekommt immer öfter Gegenbeschuss, nicht zuletzt von genervten Mit-FrauInnen. Hey, ich sollte mich wirklich zum Propheten umschulen lassen! Denn meine These lautet nach wie vor, dass in diesem epischen Geschlechterkonflikt, den der Femilinismus herauf beschworen hat, nicht die Männer das entscheidende Momentum für dessen Antithese aufbringen werden, sondern die Frauen selber: Frauen, die spüren, dass sie mit diesem übersteigerten Männerhass langfristig jedes männliche Entgegenkommen verlieren werden. Frauen, denen keiner mehr beim Umzug helfen will, denen keiner die Computer wieder flott macht und – last but not least – die keiner mehr anflirtet, weil das ja schon als krimineller Akt gedeutet werden könnte. Das Schauspiel sehe ich mir, Unschuld und fehlende Anteilnahme simulierend, gerne aus der Distanz mit ein paar gleichgesinnten Kumpels an. Könnte ähnlich unterhaltsam werden wie neulich das Rückspiel Bayern München gegen Real Madrid. Hehe.

 

Jezz aber mal ernsthafter

Neben solchen Schmalspur-Artikeln wie oben gibt es aber auch noch ab und zu Zeitungsartikel mit geschlechterpolitischen Aspekten, aus denen man etwas lernen kann. Sehr interessant fand ich z.B. einen Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung mit dem Titel »Wo es zu viele junge Männer gibt, wird getötet«. Dort vertritt der »Völkermordsforscher« (ja, hat mich auch gewundert, dass es so was gibt) Gunnar Heinsohn die These, dass überall dort, wo es einen eklatanten Überschuss an jungen Männern gibt, fast zwangsläufig gemordet, geraubt und Krieg geführt wird. Er meint, dass es dabei stets um den Kampf um (begrenzte) gesellschaftliche Positionen und Ressourcen geht. Die Themen Religion oder eine angeborene, generell höhere Bereitschaft zur Gewalt bei Männern hält er für vorgeschoben und irreführend. Die Frage, wie sich die ebenso zahlreichen Töchter in diesem Zusammenhang positionieren, wird leider nur angerissen.

Heinsohn stellt zwar fest, dass auch zunehmend mehr Frauen in überbevölkerten Gesellschaften Selbstmordattentate verüben, doch über das eigentliche Ausmaß des weiblichen Anteils an Gewalterscheinungen lässt er sich nicht dezidiert aus. Es ist bei den hiesigen Polizeibehörden inzwischen allerdings ein offenes Geheimnis, dass z.B. islamistische Frauen einen sehr hohen konstitutionellen Anteil bei den Terrorakten aufweisen. Sie stellen Rückzugsmöglichkeiten für Extremisten zur Verfügung, sie organisieren Zusammenkünfte, sie verantworten die Logistik, sie verbreiten die entsprechende Propaganda oder sie rekrutieren z.B. Ehefrauen für IS-Kämpfer.

Wäre dies das Niveau, auf dem sich die berüchtigte »Genderforschung« bewegt, so hätte wohl niemand ein Problem mit der fehlenden Wissenschaftlichkeit feministischer Verlautbarungen. TAZ-Artikel oder das Lidl-Geplänkel sind dagegen leider nur Puppenhaus-Niveau von verwöhnten Prinzessinnen.

 


Kategorie: Male, Female

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