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Voodoo und Muschi-Schal

26.10.2018

Wie die feminilistische Welt das Patriarchat bekämpft.

Neulich in New York: Hexen verbrennen mit Beschwörungen und Zaubersprüchen kleine Voodoo-Puppen mit den Gesichtern von Donald Trump, Brett Kavanaugh und Mitch »The Turtle« McConnell. Das schwarze Ritual fand in einem New Yorker Buchladen statt. RT Deutsch schreibt dazu folgendes:

An der Zeremonie, die live auf Facebook und Instagram übertragen wurde, nahmen 60 Personen teil. Sie lasen Zaubersprüche über Voodoo-Puppen mit Fotos von Kavanaugh, Donald Trump und dem republikanischen Mehrheitsführer Mitch McConnell vor. Außerdem soll der Zauberspruch gegen Vergewaltiger und das patriarchale System gerichtet worden sein, das sie ermutigt, belohnt und beschützt. Die Besitzerin des Ladens, Dakota Bracciale, erklärte, die Verfluchung sei gleichzeitig ein religiöses Ritual und eine politische Aktion gewesen. Der Fluch sollte Brett Kavanaugh so bloßstellen, dass man sieht, wer er wirklich sei.

 

So langsam wird es also eng für das Patriarchat. Auf der einen Seite bedrohen die Feminilistinnen wie bei den »Femen«-Weibern mit ihrer Oben-Ohne-Strategie die Jahrtausende lange, finstere Männerherrschaft mit ihren unkaschierten, wackelnden Milchtüten. Auf der anderen Seite gibt es nun dieses Zaubern und Fluchen, wie man es auch aus einigen Investigativberichten über die obskuren Hogwarts-Machenschaften in Kleinbritannien kennt. Aber das ist längst nicht alles. Wie meine pressetechnisch entzündeten Augen gerade lesen mussten, will die Weiberschaft sogar ganz profan in den Streik treten, wie Blogger Hadmut Danisch vermeldet. Ungarn will nämlich keine Millionen mehr für sinnfreie »Gender Studies« an ihren Unitäten raushauen! Das ist echt hart. Wo soll das alles enden? Und wo ist eigentlich die NATO, wenn man sie mal braucht?

Mit so einer frauenbewegten Voodoo-Tante hatte ich übrigens auch mal näher zu tun. Die wollte mich ausgerechnet mit Liedern von Marius Müllern-Westernhagen verzaubern und in eine kuschelige Grundstimmung hinein paralysieren. Während sie also meinen Oberschenkel durch Handauflegen sexuell belästigte (undenkbar in heutigen metoo- bzw. »Nein heißt nein«-Zeiten), wollte sie wissen, ob ich denn bei dieser dollen Musik »auch die Schwingungen zwischen uns spüre«. »Schwingungen? Was für Schwingungen?«, meinte ich bloß – obwohl ich als Musiker natürlich über die Vorzüge diverser erotischer Beschallungen voll und ganz informiert bin. Aber doch bitte nicht dieses nölige Ruhrgebiets-Genuschel von Müllern-Westernhagen! Nein, auch der überstrapazierte »Bolero« ist mir in solchen speziellen Fällen viel zu platt, zu trivial und zu abgelutscht. Dabei habe ich ein reichhaltiges Arsenal an wirklich interessanten musikalischen Stimmungsaufhellern für gewisse Fummel­situationen. Ich schwöre und kenne mich bestens aus! Aber bei solchen Knödel­sängern wie MMW oder auch Gröhlemeyer kriegste leider keinen mehr hoch; zwecklos.

 

Vulva-Mode

Die Fronten, an denen gegen das zweihundertfünfzigtausend-jährige Reich der bösen, weißen Männer gekämpft wird, sind zahlreich und vielschichtig. So werden wir partriachalischen Tüpen neuerdings auch in der Mode mit allerlei Schock­erlebnissen konfrontiert, wie z.B. ein Schal in Vulva-Form von einer Firma namens Fendi. Schockierend ist nicht nur, dass der Fetzen tatsächlich wie die Nachbildung einer behaarten Pussy aussieht. Ebenso ernüchternd und abschreckend ist vor allem der Preis: Für dieses Schmuckstück an weiblichem Empowerment zahlt man immerhin schlappe 850,– Euro. Ehemänner sollten also demnächst den weihnachtlichen Wunschzettel ihrer besseren Hälfte etwas genauer studieren. Wenn die Alte sich nämlich mit unschuldiger Miene »einen schönen Schal« zum Fest wünscht, könnte es für den zukünftigen Ex demnächst schwerer werden, die Raten für den Scheidungsanwalt anzusparen. Ganz schön gerissen, diese starken Frauen! Menno.

Dummerweise gibt es dieses modische Juwel noch nicht in einer unbehaarten Version. Das ist schlecht, denn möglicherweise erkennen die fiesen Machos so die eigentliche evolutionäre Symbolik dahinter überhaupt nicht. Und auch für den brasilianischen Markt müsste das Design nochmal stark überarbeitet werden (Waxing) – zumal sich theoretisch »Women Of Color« durch die einseitige Farbwahl von Fendi diskriminiert fühlen könnten. Aber die Grundaussage stimmt natürlich trotzdem: Der Anblick einer allmächtigen Muschi ist stets mit gewissen finanziellen Einbußen auf (ehe)männlicher Seite verbunden. Außerdem ist bisher nicht bekannt, ob es diesen Fummel auch in der Variante »Menstruation« gibt. Das könnte man ja dezent mit einem simplen hellblauen Bändchen andeuten. Die Idee könnte ich mir eigentlich mal patentieren lassen.

 

Spülgel-Online sucht mal wieder den G-Punkt

Spülgel-Online ist derweil weiterhin auf intensiver, erfolgloser Suche nach dem G-Punkt. Dass unsensible Tüpen oft nicht wissen, wie sie eine Frau rein technisch am besten stimulieren können, ist ja bis zu einem gewissen Grad verständlich. Für Männer – übrigens insbesondere für unsere schwulen Brüder – ist der Zugang zu lustvoller Extase meistens sehr viel direkter, unkomplizierter und authentischer. Den ganzen Bohei, den die Weiber dauernd um Sex herum stricken, finden die meisten Tüpen ziemlich schräg und überflüssig.

Dass die wuschigen Frauen gleich ein ganzes Setting an stimmungsförderlichen Attributen brauchen, um in Fahrt zu kommen, haben die meisten Hetero-Männer längst verstanden. Wäre das nicht so, gäbe es z.B. solche Klassiker wie »Romeo und Julia«, »Dornröschen« oder »Fifty Shades Of Grey« nicht. Ja, es gäbe nicht mal Waschmaschinen, wenn die Kerle nicht wüssten, dass sie Frauen gleich auf mehreren Ebenen von sich begeistern können müssen. Manche nennen das Kultur.

Weniger verständlich ist es allerdings, dass nicht mal die Frauen selber zu wissen scheinen, wie sie sich fallen- bzw. sich loslassen können. Wenn also eine Frau euch nicht sagt, wie sie es am liebsten hat, dann ist das wahrscheinlich gar keine böse Absicht, sondern sie haben selber keine Ahnung von ihren zahlreichen erotischen Möglichkeiten. Was hat sich die Natur nur dabei gedacht?

Dabei ist die Faktenlage bei Männern und Frauen eigentlich ganz ähnlich: Das größte Sexualorgan ist nämlich das Gehirn. Insofern wäre es wahrscheinlich sinnvoll für die Frauen, wenn sie sich nicht zu sehr auf ihre rein mechanischen Ausstattungsmerkmale konzentrieren bzw. nach irgendwelchen magischen Gefühlspunkten suchen, sondern vielmehr ihre zahlreichen emotionalen Blockaden in die Tonne treten. Früher gab es mal ein Wort dafür. Es hieß »Liebe« oder so ähnlich. Das ist, wenn man sich bei jemand anders richtig doll zu Hause und aufgehoben fühlt. Dafür braucht es natürlich eine Prise Empathie und eine gehörige Portion weniger Bauchnabelschau. Einfach mal ausprobieren!

 

McCarthyismus durch metoo

So, Schluss jezz mal mit dem ganzen Schmuddelkram. Die Webseite Novo berichtet von dem Chefredakteur der renommierten US-Kulturzeitschrift »New York Review of Books (NYRB)« namens Buruma, der ebenfalls durch #metoo seinen Posten verloren hat. Dabei hat er nicht etwa selber sexuelle Schandtaten begangen, sondern lediglich über die Falschbeschuldigung gegen den kanadischen Radiosprecher Ghomeshi berichtet. Ghomeshi war auch längere Zeit ein Hauptthema der männerfreundlichen Youtube-Vloggerin Diana Davison. Davison engagiert sich sehr eloquent für Männer in solchen Situationen. So hat sie einen Verein namens »Lighthouse« gegründet, der in derartigen Fällen für Publicity und Rechtsbeistand sorgt.

Dass man anscheinend heutzutage schon seinen Job verlieren kann, wenn man wie Buruma kritisch über den feminilistischen Extremismus berichtet, entlarvt diese Ideologie als faschistoides Monstrum. Eine anderslautende Interpretation solcher Zustände ist weder faktenbasiert noch vermittelbar. Leider sind wir heute bereits über das Stadium »Wehret den Anfängen« oder »der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch« hinaus; der gesellschaftliche Schaden ist längst nicht mehr reparabel. Der Novo-Artikel ist insgesamt lesenswert.

 

Frank Walter Fischfilet rockt die Rapper-Szene

Merkwürdige Allianzen ergeben sich neuerdings zwischen langweiligen Staatsvertretern und antideutschen Radikalinskis wie »Feine Sahne Fischfilet«. Die Satirezeitschrift Titanic hat sich diesem Thema in einer Fotostory angenommen: Bitte schön!

 

 


Kategorie: Male, Female, Politik, Gesellschaft

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