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Max Pütz zerlegt Frauenrechtlerinnen live im TV?

20.09.2018

Das stimmt nicht. Es sind vor allem die Feminilistinnen selbst, die sich in einer österreichischen TV-Runde zerlegten.

Kennt ihr das: Wenn man sich über Jahre mit diesem Femischeiß beschäftigt, blockt man viele Artikel und Sendungen, die bestimmte Reizwörter enthalten, von vornherein ab und klickt einfach weiter. Überall dort, wo z.B. solche Buzzwords wie »Patriarchat, weiße heterosexuelle alte Männer, toxische Männlichkeit, Frauenrechte, Gender Pay Gap« usw. vorkommen, ist das Verhältnis von »belastbaren Argumenten« zu »reiner Propaganda« nicht nur extrem einseitig, sondern ausgesprochen ermüdend. Wahrscheinlich ist das sogar die mediale Absicht hinter diesem feminilistischen Singsang: »Ihr habt Recht und ich hab meine Ruhe« – so enden solche klassischen femininen Belehrungen oft. Mann will es einfach nicht mehr hören; Ende der »Diskussion«.

Doch ab und zu überkommt einen die Neugier darüber, ob es denn vielleicht, möglicherweise, eventuell auch mal ein paar neue Aspekte gibt, die über den üblichen grundlosen Alarmismus unserer feminilistischen KlemmschwesterInnen hinausgehen und zu neuen Einsichten führen. Mann will ja sein Leben lang irgendwie »die Frauen verstehen«, denn sie gehören durchaus zu einem vollständigen Menschenbild dazu. Aber nein! Schon unsere Altvorderen sind an dieser Aufgabe grandios gescheitert. Ein neuerlicher Erkenntnisgewinn wäre selbst dann nicht wahrnehmbar, wenn man (ganz im Geist unserer modernen, fortschrittsgläubigen Epoche) ein Rasterelektronenmikroskop dafür nutzen könnte. Tröstlich ist lediglich, dass meistens nicht mal die Frauen selber die zwischenmenschlichen Winkelzüge anderer Frauen verstehen.

In der österreichischen Talkrunde »Pro und Contra« stellte die Moderatorin zu Anfang die Frage, ob sich durch #metoo oder den Feminismus etwas im Geschlechterverhältnis geändert hätte, insbesondere ob sich durch diese breit geführten Schmuddeldebatten »ein neuer Puritanismus« einstellt. Eingeladen hatte sie die Feminilistinnen Anne Wiezorek (DE) und Alexandra Stanic (A). Wiezorek wird den meisten in Deutschland schon mal unangenehm aufgefallen sein, deshalb verzichte ich hier auf eine nähere Vorstellung. Stanic ist Journalistin und Fotografin und gab in dieser Diskussion die tüpisch aggressive feminilistische Phrasendrescherin (mehr als die blutleere Wiezorek). Als Konterpart waren Max Pütz (DE), der bekannte Flirtcoach und das rote Tuch aller frauenbesoffenen Zeitgenossen sowie ein älterer Herr namens Thomas Schäfer-Elmayr (A) anwesend, seines Zeichens Inhaber einer bekannten Tanzschule und Experte für höfliche Benimmregeln im heterosexuellen Tête-à-Tête.

Zu den beiden Weibern lässt sich nicht viel sagen außer dem Erwartbaren: wutschnaubend, verbohrt, borniert, voll mit den üblichen Femi-Plattitüden, weltfremd, extrem unentspannt. Stanic behauptete, sie würde »mindestens jede Woche belästigt« – natürlich ohne ein konkretes Beispiel zu benennen. Eingeweihte wie meine Leser wissen natürlich, dass es gar nicht auf konkrete, nachvollziehbare oder gar justiziable Belästigungen ankommt, sondern nur auf die »gefühlten«, also das, was Stanic und ihre KrampfschwesterInnen dafür halten. Und da ist Willkür die einzig verlässliche Konstante!

Spannend wurde es an einer Stelle, als der eigentliche Star der Sendung, der Gentleman Schäfer-Elmayr, Stanic fragte, ob in westlichen Gefilden Frauenunterdrückung überhaupt noch ein Thema sei. Frauen seien bei uns doch vielmehr privilegiert. Höflichkeitsgesten wie »Tür aufhalten, in den Mantel helfen usw« waren in früheren Epochen den Herrscherinnen und Edelfrauen vorbehalten, stellte er fest. Wie können also solche Gesten als »sexuelle Belästigung« oder als »Frauenverachtung« missdeutet werden? Ich würde als Subtext noch hinzufügen wollen, dass die Mär von der Jahrtausende langen Frauenunterdrückung bei näherer Betrachtung sowieso keinen Bestand hat.

Einen regelrechten Tobsuchtsanfall erntete der kultiviert-besonnene Schäfer-Elmayr, als er anmerkte, dass der Kampf gegen Frauenunterdrückung z.B. in muslimischen Ländern nötiger sei als bei uns: »Wo die Frauen zehn Meter hinter dem Mann herlaufen müssen, nur nicht, wenn's um Minenfelder geht, da dürfens vorausgehen«, meinte er. Das war offensichtlich zuviel für die selbsterklärte Flüchtlingshelferin Stanic. Sie witterte übelsten Rassismus in dieser Behauptung. Nein, wenn es um zunehmende Sexualverbrechen gegen die Frauen hierzulande geht, dann ist nicht etwa ein inakzeptables Geschlechterverständnis der Neu-Migranten ausschlaggebend, sondern vielmehr der allgemeine Mann an und für sich, speziell die ständig gescholtenen »weißen, heterosexuellen Männer«. Puppenhaus-Niveau mit festgezurrtem, ideologiegetriebenem Feindbild, ganz wie man es seit Jahren und Jahrzehnten zu hören bekommt.

Okay, an dieser Stelle möchte ich lieber aufhören, denn solche Ärgernisse wie die beiden feminilistischen TV-Grazien verursachen mir schon wieder (am hellichten Tag) intensive Gähnattacken. Ich bin für diesen Quatsch einfach zu alt, zu abgefuckt, zu gelangweilt. Ich dachte, sie hätten vielleicht ein paar neue Gimmicks, doch es ist jedes verdammte Mal die gleiche dumme Leier. Also Cut. Wer sich gerne ärgern möchte über dieses infantile Diskussionsniveau unserer modernen Prinzessinnen, kann sich ja das verlinkte Video ansehen und sich selbst ein Urteil bilden. Übrigens sind die Kommentare unter besagtem Video wie so oft sehr lesenswert und witzig. Die gewöhnlichen Menschen sind da nämlich schon um Lichtjahre weiter.

 

SPD will Wahlrecht ändern

Katarina Barley, eines der zahllosen frauenbesoffenen Ohneglieder der Partei, die »die männliche Gesellschaft überwinden will, um die menschliche Gesellschaft zu ermöglichen« (SPD-Programm), möchte eine »gleichberechtigte Teilhabe der Frauen im Bundestag« durch Änderungen in den (noch) freien Wahlprozeduren erzwingen. Die Wähler sollen also durch die Bevorzugung von Kandidatinnen auf Wahllisten für einen größeren weiblichen Anteil unter den Reichstagsabgeordneten sorgen. Solche Versuche gab es auch schon auf Landesebene (BaWü z.B), sind aber bisher aus verfassungsrechtlichen Gründen immer wieder einkassiert worden. Davon hat Barley, immerhin amtierende Justizministerdarstellerin, offenbar noch nie etwas gehört. Sie hat den Terminus »freie Wahlen« nicht wirklich verstanden: Er beinhaltet lediglich, dass Frauen nicht deshalb von Kandidaturen und politischen Karrieren abgehalten werden dürfen, weil sie Frauen sind. Er sagt nichts darüber aus, wie erfolgreich oder erfolglos sich Frauen im Konkurrenzkampf mit anderen Kandidaten und -innen behaupten können, denn dabei geht es um die besten Konzepte, nicht um den Inhalt einer Unterhose. Wenn also die Weiber ihren Arsch nicht selber bewegen, kandidieren und überzeugen, dann ist das nicht die Schuld angeblich frauenfeindlicher Gesetze oder Wahlen.

Angesichts der »Leistungen« ihrer Geschlechtsgenossinnen in Berlin kommt man sowieso schnell ins Grübeln, denn die Liste der Dämlichkeiten amtierender Politfrauen ist lang und schmutzig. Von der herrischen, kaltherzigen Merkel über die mäßig intelligente Kriegstreiberin Flintenuschi oder die rückgratlose Nahles bis hin zu den Dramaqueens und Horrorclowns grüner und linker Prägung gibt es (bis auf Wagenknecht vielleicht) nicht eine einzige, bei der man nicht schon nach fünf Sekunden Gelaber die Faxen dicke hat. Man muss als Wähler im Gegenteil froh sein, dass nicht noch mehr dieser unerträglichen Dampfplauderinnen ihre Nase ins mediale Blitzlichtgewitter halten. Ich weiß nur eines: Wer sich mit solchen diktatorischen Absichten wie Barley ins Szene setzt, hat keinen Funken Wählervertrauen verdient.

 

Empfehlungen der Woche

Natürlich gibt es außerhalb von feminilistischen Zicken und antidemokratischen Ministerinnen mit Frauengaga auch noch ein paar kulturell erbauliche Dinge. Da wäre zum Beispiel dieses NSFW-Video, in dem es um sog. »Porn Parodies« geht. Das sind Schmuddelversionen bekannter und erfolgreicher Filme, etwa Harry Potter, Ninja Turtles, The Avengers, Superman oder sogar Spongebob. Bizarr! Porno-Parodien stellen innerhalb der Sexindustrie ein eigenes Genre dar, wobei man sich natürlich fragt, wer sich von vögelnden Schwämmen (Spongebob) oder Sexfilmen in Supermario-Klamotten angezogen bzw. ausgezogen fühlt. Wirklich »strange«. Na ja, Fetische halt. Es gab auch schon mal eine recht gelungene Parodie auf Sarah Palin, einstmals potenzielle Vizepräsidentin des jüngst verstorbenen US-Kriegstreibers John McCain. Die ließ sich von zwei bösen Russen durchnudeln. Zum Glück kam bisher noch niemand auf die Idee, bekannte deutsche Politikerinnen in ähnlicher Weise zu persiflieren. Nochmal Dusel gehabt!

Witzige Webseiten über abgründige menschliche Vorlieben gibt es natürlich im Internetz wie Sand am Meer. Eine davon trifft regelmäßig meinen persönlichen Humor, nämlich die Seite »Sad and Useless«. Eigentlich hatte ich dort nach dem neuesten Trend femininer Selbstoptimierung gesucht, nämlich dem bunten Färben der eigenen Achselhaare oder aufgemalten, exzentrischen Augenbrauen. Da ich diese kulturell bedeutenden Detailseiten dort aber nicht gleich finden konnte, will ich die Website als Ganzes empfehlen.

Apropos Augenbrauen: Der Herr im unten verlinkten Video macht sich ebenfalls so seine Gedanken über die zentrale Bedeutung der Augenbrauen für das gefönte Geschlecht – und verzweifelt daran. Nicht nur legt er überzeugend dar, dass für die Mannsbilder das Aussehen von Augenbrauen ungefähr so zentral ist wie die Funktionsweise einer Luftpumpe, er garniert seine treffsichere Analüse über solche tüpisch weiblichen Marotten mit einem sympathischen, bodenständigen, schottischen Akzent. Für die allgemeine Verständlichkeit lohnt es sich also trotz vorhandener Englischkenntnisse, die Untertitel zu aktivieren.

 


Kategorie: Male, Female, Kultur, Politik, Gesellschaft

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