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Toxische Weiblichkeit: Krieg? Aber klar doch!

12.09.2018

Flintenuschi bläst wegen eines Noch-Nichtereignisses schon mal die Backen auf.

Ich will der falschblondierten wandelnden Zementfrisur ja nicht mal Boshaftigkeit unterstellen, denn sie ist bekanntermaßen einfach nicht intelligent genug, um größere Zusammenhänge außerhalb ihrer Schreibtischschublade zu verarbeiten. Solche Leute muss es auch geben! Aber doch bitte nicht in der Ausführung »Kriegsministerin mit Profilierungssucht«.

Bevor noch irgendein erneuter Giftgasangriff in Syrien stattgefunden hat, scharrt von der Laien schon mal mit den Hufen – wohlwissend, dass Leute aus ihrer Liga ganz sicher nicht dorthin marschieren müssen, um (angeblich) den Weltfrieden zu retten. Aber das ist nochmal ein Thema für sich: Den größten Blutzoll bei Kriegsgängen zahlen ja nicht Frau von und zu und ihre geleckten Kreise, sondern die einfachen Soldaten. Das war noch in jedem Krieg so. Überhaupt: Warum fährt Frau Flintenuschi nicht selber mal nach Syrien und redet ein ernstes Wort mit diesem Assad? Traut sich wohl nicht, was? Ach so, sind es wieder die Bundeswehr-Fluchzeuge, die nicht fliegen können? Liegt's vielleicht daran? Wir können auch zusammenlegen für einen ordinären Linienfluch, Uschi! Fliegt Billigheimer Ryanair eigentlich noch oder haben die inzwischen alle Mitarbeiter entlassen?

Konkret geht es um die Gegend von Idlib in Syrien, wo sich die kümmerlichen Reste der islamistischen Turbogläubigen eingenistet haben, nachdem der böse Assad (das ist der immer noch gewählte syrische Präsident mit diesem sog. »Regime«) ihnen ihr staubiges Kalifat wieder abgenommen hat. Das hat er zusammen mit den bösen Russen und den noch böseren Iranern erreicht. Wobei: Dass Iran aus nicht gerade selbstlosen Gründen emsig dabei ist, im Nahen Osten zu einem lokalen Shootingstar zu werden, ist ein offenes Geheimnis und auch Herr Putin hat nicht nur humanitäre Interessen im Blick, wenn er mit Assad Händchen hält. Trotzdem ist das ein Fliegenschiss gegenüber der jahrzehntelangen Randale, die die Amis dort unten veranstalten. Ups, habe ich da wirklich »Fliegenschiss« geschrieben? Ist ja voll Nazi!

Man sollte sich nicht täuschen lassen: Das Kriegsziel der USA ist nicht unbedingt die restlose Unterwerfung dieser Weltgegend. Es geht in Syrien weniger um einen Regime-Change, sondern darum, permanent Unruhe zu stiften, so dass sich die Eingeborenen dort letztendlich selber gegenseitig mit dem Koran erschlagen. Hat ganz ähnlich in der Ukraine (ohne Koran, dafür mit Nazis) und im Irak funktioniert, in Libyen auch – und oft genug bleibt sogar das eine oder andere Geschäft für die Amis dabei hängen, wenn erstmal die Infrastruktur in den gebeutelten Gegenden am Boden liegt. Die müssen gar nicht immer mit dem dicken Knüppel kommen.

Statt sich also möglicherweise in endlosen Scharmützeln mit US-Beteiligung aufzureiben oder sich immer neue Powerpoint-Folien für die dort dringend benötigten »westlichen Werte« auszudenken, heuert man lieber ein paar notorische Unruhestifter an und nennt sie »gemäßigte Rebellen«. Manchen von denen setzt man (wie die Briten das machen) hübsche weiße Helmchen auf und lässt sie angebliche Giftgasattacken simulieren, wie z.B. in Ost-Ghuta vor einiger Zeit. Falls sich mal ein oberschlauer Kritiker hierzulande skeptisch zu solchen medial inszenierten »Giftgasangriffen« äußert, haut ihm die gesamte Medienwelt samt der geballten »festen Überzeugung« unseres geliebten Merkel-Regimes prompt eins auf die Fresse. Regierungsseiber Sprechert kann das!

Mutti Merkel murmelte (glaub ich) ganz ähnliches Zeugs wie ihre Lieblingsfeindin Flintenuschi zum Thema »giftiges Gas in Syrien«. Aber bevor sie sich allzu weit aus dem Fenster lehnt und die Oberbefehlshaberin raushängen lässt (das ist sie leider de jure), wartet sie erstmal ab, was die anderen so sagen. Das ist unsere Merkel! Immerhin hat die blasse Frau Nahles schon mal vorsorglich ihr Veto gegen einen Kriegsgang in Syrien eingelegt. Mit irgendwas muss sich die SPD ja profilieren, schon klar. Sie hat ja sonst nicht mehr viel zu bieten. Niemand erwartet, dass diese taffe Antikriegshaltung weiter als bis zur nächsten Diätenerhöhung hält, aber die Geste zählt ja auch was.

Für mich unerwartet war die Reaktion unseres schmächtigen Außenministers Maas zu diesem Themenkomplex. Der setzt doch tatsächlich auf so altertümliche und längst vergessene Instrumente wie Diplomatie – und zwar vor einem möglichen Waffengang in Syrien. Alle Achtung! Auch seine jüngsten Äußerungen, man sollte doch mal überlegen, ob eine Weltwirtschaft, die ausschließlich auf dem US-amerikanischen Dollar beruht, auf Dauer der Weisheit letzter Schluss ist, fand ich im Rahmen seiner Möglichkeiten beachtlich. Doch Vorsicht, Heiko! Zwei von denen, die ihren Handel in etwas anderem als in US-Dollar abwickeln wollten, waren Muammar al-Gaddafi und sein Despotenkollege Sadam Hussein. Solche Dinge posaunt man also nicht so locker in der Öffentlichkeit rum! Typischer Fehler eines Berufsanfängers!

 

Das Palaverment heute

Als ich heute mein proletarisches Tagwerk verrichtete, lauschte ich aus Versehen (ehrlich!) nebenher einem gewissen verbalen Rauschen, das der Deutschlandfunk aus der Berliner Plapperbude live übertrug. Gar lustich war es da! Irgendso ein SPD-Hansel (Kahrs) meinte sinngemäß, die von der AfD seien doch allesamt hässlich wie die Grottenolme, weil sie ständig nur Hassreden verbreiten würden. Sie sollten doch mal in den Spiegel schauen, was für Ekelpakete sie eigentlich seien. Auch SPD-Loser Martin Chulz wünschte die blauen Reichstagskollegen von der AfD »auf den Müllhaufen der Geschichte«. Ich hatte eigentlich erwartet, dass der schon längst in Rente ist. Seufz!

Nun kann man bei diesem Herrn Kahrs aber auch keine besonders ästhetische Erscheinung ausmachen – einer der vielen intellektuellen berliner Hohlkörper halt, die ihr Charisma in teuren Anzügen verorten. Für Politiker, die anderen Kollegen physische Hässlichkeit und intellektuellen Hass vor die Füße rotzen (weil die blöde AfD seit der letzten Bundestagswahl ständig die palavermentarische Friedhofsruhe stört), sind derartige despektierliche Frontalangriffe schon peinlich. Jedenfalls triefen solche Ausfälle wie die von Kahrs und Chulz selber vor Hass. Ach ja, Frau Hofreiter hat auch noch irgendwas geschrien, aber das war wie meistens überflüssig und fiel nicht weiter ins Gewicht.

Etwas dünnhäutig, unsere hochwohlgeborenen, schon länger hier faselnden Palavermentarier, gelle? Spätestens seit dem Vorfall Chemnitz liegen die Nerven unserer Sonnenkönige blank. Seit Tagen schon balgt man sich ja um die Deutungshoheit der angeblichen Hetzjagden in Chemnitz. Wenn das, was in einem einsamen Antifa-Video gezeigt wurde, eine Hetzjagd war, dann ist jedes Fußballspiel mit Hooligan-Action Armageddon!

Es ist aber auch zu blöd, dass nicht mal die eigenen Fußtruppen geschlossen hinter unserer stramm antifaschistischen, größten FührerIn aller Zeiten Merkel stehen. Aufsichtsperson Maaßen vom Verfassungsschutz hat mit seinen zweifelnden Einschätzungen zum Thema »Hetzjagd in Chemnitz – ja oder nein?« eine beachtliche Unruhe in Berlin ausgelöst. Das berüchtigte Credo »Wir sind mehr, ätschibätschi« hat also offensichtlich nicht besonders lange gehalten. Es wirft ein denkbar schlechtes Licht auf die geliebte Regierung, wenn die Einheitsfront der staatlich genehmigten Meinungen sogar von den eigenen Lohnabhängigen einfach so unterlaufen wird.

Alles in allem hätte jedoch die heutige Palavermentsrunde durchaus einen Bambi für die beste Unterhaltung seit langem verdient, finde ich. Für einen Online-Award wird es allerdings nicht reichen, denn da kennen die sich nicht so dolle aus, wie sie selber zugeben. Mein Tipp: Mal Schaumschläger Lobo fragen! Der quatscht die Merkel schon schwindelig!

 


Kategorie: Politik, Gesellschaft

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