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Frauenministerin Schröder: Jungs sind Faulpelze!

19.08.2010

Von: Stadtmensch

Dass wir zweitklassiges Personal in den Regierungsämtern haben, ist keine wirkliche Neuigkeit. Viel zu oft treten sie nicht nur in Fettnäpfchen herum, sondern waten gleich durch weitläufige intellektuelle Ölkatastrophen.

Mit Kristina Schröder, ihres Zeichens Ministerin für alle außer Männer, haben wir ein weiteres derartiges Exemplar an der Spitze eines Bundesamtes, das sich bereits seit Jahrzehnten durch einseitige Frauen- und Mädchenförderung hervortut. Nun behauptet diese Frau (so wie all ihre inkompetenten Vorgängerinnen), das Problem, dass Jungs in schulischen Leistungen schlechter als Mädchen abschneiden, sei dadurch aus der Welt zu schaffen, indem man Jungs für Frauenberufe begeistert.

 

Selbiges wird schon seit Ewigkeiten versucht, gebracht hat es noch nie etwas. Der Anteil der Frauen in technischen Berufen ist rückläufig und das trotz umfangreicher Geldverschwendung seitens der Behörden. In durchfeminisierten Grundschulen bekommen Jungs seltener eine Gymnasialempfehlung und pädagogische Konzepte sind durchdrungen von einer ideologisierten Frauen- und Mädchenfokussierung. Seit Jahren sind Jungs in Schulen ursächlich durch femizentrierte Überzeugungstäter ins Hintertreffen geraten. In einem Land, das weniger mit Rohstoffen und umso mehr mit Ingenieursleistungen glänzt, wird das langsam zum Problem. Ganze Generationen gehen unserer Leistungsgesellschaft verloren. Nein, die Weiber reißen es nicht raus.

Ein Artikel in der femipropagandistischen »Welt« klärt uns nun darüber auf, das Jungs Faulpelze sind, weil sie nicht so angepasst wie Mädchen sind und weil sie sich trotz ideologischer Vorgaben aus den Behörden immer noch zu »typisch männlichen« Sichtweisen wie Technikbegeisterung, Konkurrenzdenken u.a.m. hingezogen fühlen. Scheitern sie damit, ziehen sich oft komplett aus der pädagogischen Beeinflussbarkeit zurück. Das wurmt die Kristina und deshalb will sie Jungs zu Weltmeistern im Sockenstricken umbiegen - so ähnlich hört sich das jedenfalls an.

Was reitet diese Leute an der Spitze unserer Behörden eigentlich? Sind sie nicht ausgelastet, so dass sie sich jeden Tag neue Maßnahmen ausdenken müssen, um ihren Stuss unters Volk zu bringen? Können sie nicht einfach die Finger lassen von Dingen, die sie nicht verstehen? Die Hartnäckigkeit ihrer glücklosen Einflussnahme ist nervtötend, denn seit Ewigkeiten sind die Resultate der bundesdeutschen Familienpolitik ein einziges Desaster. Wir haben rückläufige Geburtenzahlen. Wir haben sehr viel schlechter vorbereitete Auszubildende. Wir haben eine unglaubliche Zunahme von zerrissenen Familienverbänden und damit einhergehender Verelendung. Aber das einzige, was diesen Figuren einfällt, ist noch mehr Geld in ihre verkorksten Ansichten zu pumpen.

Schon die Vorgängerin v.d. Leier im Familienministerium war eine einzige Zumutung. Mit Schröder sah es zunächst so aus, als würde der Grad der Verblödung in dieser Behörde etwas zurückgedrängt, aber offensichtlich kommt keine Ministerin gegen einen seit Urzeiten ideologisierten Behördenapparat an. Eigentlich könnte man dieses Ministerium ersatzlos streichen, weil es mehr Schaden anrichtet, als Gutes zu bewirken.

Wie immer empfehle ich die Kommentare zum Artikel. Die Welt ist ein Käseblatt, das noch nie einen neutralen Artikel bei diesem Thema zustande gebracht hat. Nur in ihrer gedruckten Form hat sie vielleicht eine Daseinsberechtigung: Als Unterlage im Vogelkäfig oder als Schmutzfänger bei Renovierungen.


Kategorie: Male, Female

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