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Huch! Schon wieder was über Sex!

12.08.2010

Von: Stadtmensch

Kachelmann und die Schwarzer - kein Ende der Diskussion in Sicht.

Bettina Winsemann schreibt heute über die Vorverurteilungsversuche der A. Schwarzer (Omma-Chefredakteuse), mit denen diese den Herrn Kachelmann als SM-Perversen in der Öffentlichkeit brandmarken will. Wie Frau Winsemann korrekt ausführt, ist Schwarzer genauso unwissend wie dummdreist in Bezug auf exotischere Sexpraktiken. Man fragt sich, ob Schwarzer überhaupt was von Trieben, Begehren, Verlangen, Sich-Ausliefern und Extase versteht. Deren bisherigen Elaborate lassen jedenfalls nichts Gutes ahnen. Allein der Gedanke, Schwarzer könnte schon mal Sex gehabt haben und sogar noch darüber sprechen, ist bizarr. Dennoch hat diese Ober-Lesbe in der Frauenbewegung seit Ewigkeiten in sexuellen Dingen eine Art Meinungsmonopol. Nicht nur das. Mit allen anderen Feministinnen verbindet Schwarzer die Tatsache, dass, sobald es um Sex geht, sich diese in erotischer Hinsicht etwas Beschränkten stante pede berufen fühlen, ihr sexuelles Halbwissen im Ich-Ich-Ich-Stil zum Besten zu geben. Das fing schon früh mit Schwarzers Lüge »ich habe abgetrieben« an. Schwarzer hat niemals abtreiben lassen, sie hat als Lesbe nicht einmal die Vorstufe dazu auch nur in Augenschein genommen. Ein steifes Glied assoziiert die doch eher mit dem Kriegswaffenkontrollgesetz als mit Lust.

Schön also, dass sie uns über die merkwürdigen SM-Vorlieben des Herrn K.durch ihre öffentliche Kampagne »aufklären« will. Ihr Motiv (und das vieler Mitstreiterinnen und Speichelleckerinnen) ist seit Jahrzehnten dasselbe: Frauen, die Sex mit Männern haben wollen, sind für Femis mit lesbischer Orientierung unerreichbar. Diesem drohenden Aufmerksamkeitsverlust bei Frauen haben Schwarzer und Co. seit Urzeiten nichts anderes entgegen zu setzen als eine ungezügelte Diffamierung gegenüber Männern, die in der Konsequenz sehr viel schamloser und verheerender wirkt, als es private SM-Spielchen jemals zustandebringen könnten. In Wahrheit wünschen sich diese Femis natürlich genau die ungezügelte Extase, von der sie glauben, dass Männer sie permanent vom Silbertablett wegkonsumieren können.

Es fällt auf, dass der Feminismus bei Sexthemen nur zu gerne Staub aufwirbelt. Bei vielen anderen Themen bleiben diese Ungeleckten indes merkwürdig stumm. Man kann fast die Uhr danach stellen: Wann immer etwas in die Öffentlichkeit gezerrt wird, das mit Sex und Frauen zu tun hat - und seien es auch nur ansonsten unwichtige boulevardeske Randmeldungen - startet in den Femi-Medien sehr oft eine beispiellose Schlammschlacht mit enormem Empörungspotenzial. Plastisch gesprochen: Die Arbeitssituationen von Kik-Mitarbeiterinnen oder von Lidl-Kassiererinnen sind für die Femis nicht halb so spannend wie die Frage, wo Herr K. überall sein bestes Stück reingesteckt hat oder was Herr Bushido an Analverkehr so toll findet. Das sieht nicht gerade nach optimaler Frauen-Lobbyarbeit aus, es müffelt eher nach sexueller Frustation.

Den Männern fällt auffallend berechenbar stets die Rolle des Schufts zu. Ein derart simples Weltbild wird nur noch übertroffen von der Bereitwilligkeit sehr vieler männlicher Entscheidungsträger, dies auch noch zu honorieren. Schwarzer, deren Hauptleistung im Sähen von Zwietracht, im Befürworten von Gewalt gegenüber Männern (das berüchtigte Bobbit-Zitat*) und in der Destabilisierung jeglichen Grundvertrauens zwischen den Geschlechtern besteht, wird von ebenso verblendeten Entscheidern mit sage und schreibe zwei Bundesverdienstkreuzen belohnt. Wofür eigentlich? Jeder Feuerwehrmann, sogar jeder Müllmann verdient mehr gesellschaftlichen Respekt als diese feministische Hasspustel. Hätte das Bundesverdienstkreuz einen Stellenwert wie »schönster Kaninchenzüchterpreis Deutschlands«, so würde niemand ein Wort darüber verlieren. Dass so eine wie Schwarzer aber den Preis bekommt, die sich dann auch noch damit bedankt, dass Frauen die »modernen Juden« seien, entwertet alles, was an ethischen Grundsätzen jemals für diese Republik Gültigkeit hatte.


*) „Sie hat ihren Mann entwaffnet. (…) Eine hat es getan. Jetzt könnte es jede tun. Der Damm ist gebrochen, Gewalt ist für Frauen kein Tabu mehr. Es kann zurückgeschlagen werden. Oder gestochen. Amerikanische Hausfrauen denken beim Anblick eines Küchenmessers nicht mehr nur ans Petersilie-Hacken. (…) Es bleibt den Opfern gar nichts anderes übrig, als selbst zu handeln. Und da muss ja Frauenfreude aufkommen, wenn eine zurückschlägt. Endlich!“


Kategorie: Male, Female

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