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Telepolis weiterhin stur

15.08.2010

Von: Stadtmensch

Birgit Gärtner, die Urheberin eines väterfeindlichen Artikels bei Telepolis, tritt nach.

Dumm zu sein, ist für sich genommen noch kein Verbrechen. Aber nicht lernen zu wollen, das ist so ziemlich das Dümmste, was man sich antun kann.

Eigentlich hatte Frau Gärtner schon ihr Fett abbekommen. Ihr Artikel »Jammernde Väter« auf Telepolis wurde zu Recht von der versammelten Leserschaft mit teils vernichtenden Kommentaren bedacht. Das blöde Internet aber auch! Früher, als Frau Gärtner noch jung war, konnte man solche Leserbriefe einfach unter den Tisch fallen lassen oder den Stecker vom Faxgerät ziehen. Heute reagieren Leser auf derart exhibitionistisch dargebotenen Stuss prompt und manchmal, so wie im Fall der Gärtner, bleibt dabei kein Auge trocken. Das Forum zum Thema ist randvoll mit bissigen Bemerkungen und wie so oft um Lichtjahre interessanter als der Ausgangsartikel.

Anscheinend hat es die Gute mächtig getroffen, dass ihr vulgärfeministischer Rundumschlag gegen Väter bei ihren Lesern nicht so ganz den Anklang fand, wie sie sich das gewünscht hatte. Nicht einmal der heldenhafte Protest eines ihrer Kollegen gegen die Telepolis-Leserschaft konnte übertünchen, dass Gärtner – wie es im Telepolis-Forum zu lesen war – »journalistischen Selbstmord« begangen hatte. Zugegeben, eine etwas krasse Umschreibung der Gärtnerschen Fähigkeiten, obwohl sie prinzipiell auf das Kernproblem zeigt. Das Problem der Gärtner heißt: Ein Fehlen jeglicher Integrität durch das Fehlen von wichtigen journalistischen Grundprinzipien wie Neutralität, gründlicher Recherche, Nachprüfbarkeit, Quellenstudium. Man müsste sie also schon wegen reiner Unfähigkeit feuern oder in die Kantine versetzen.

Nicht dass Gärtner den Schneid hätte, offen mit ihren Kritikern in die Diskussion zu treten. Stattdessen reitet sie sich und ihre beruflichen Eigenheiten lieber mit einem zweiten Artikel noch weiter in den Sumpf. Ich gebe es zu: An der Stelle, an der sie mit ihrem egozentrischen Verve die journalistische Befähigungen zum Thema »Väter« mit der Teilnahme irgendwelcher feministischen Seminare an der Uni während ihrer Studienzeit rechtfertigte, habe ich aufgehört zu lesen und bin gleich weiter zu den Forenbeiträgen. Tut mir leid, aber diese Platte kenne ich schon. Wann immer eine erwähnt, sie hätte feministische Wissenschaften studiert, hat sie sich verlässlich als Diskutantin ins Abseits befördert. Feminismus ist eine reine Top-Down-Ideologie, die - ähnlich wie der »wissenschaftliche Sozialismus« - nur unter strikter Einhaltung ihrer eigenen virtuellen Grenzen und nur innerhalb bestimmter theoretischer Vorgaben funktioniert. Das totalitäre Wesen solcher Konstrukte erkennt man vor allem an übersteigerten Kontrollmechanismen, die benötigt werden, um der alltäglichen Praxis diese Theorie aufzusetzen.

Feminismus ist nicht einmal Halbwissen, er ist überhaupt keine Art irgendwelchen »Wissens« und kann somit auch nicht zu einer wie immer gearteten »Wissenschaft« mutieren. Eine Gesellschaftstheorie, die nur funktioniert, wenn bestimmte Axiome strikt eingehalten (sowie kontrolliert und periodisch verschärft) werden und die von oben nach unten durchgesetzt werden muss, ist kein gesellschaftlicher Fortschritt, sondern eine lupenreine Gesinnungsdiktatur.

Der Widerstand solcher »Schreiberinnen und Schreiber« gegen jegliches Argument, gegen jeden Beweis und das Fehlen jeder empathischen Regung gegenüber den Kritikern ist beachtlich und die Position der Frauen als permanente Opfer von allem, was jemals auf Gottes Erde stattfand, wird vehement und verbissen verteidigt; sowohl von Frauen, aber auch von in diesem Dunstkreis von Herrenmenschinnen umher wuselnden, devoten Männern. Es war mir immer ein Rätsel, wie man sich so erniedrigen kann (vor allem die Männer).

 

Tja, was macht man mit so einer GärtnerIn, die ebenso ignorant wie freiwillig dumm ist? Soll man sie nicht doch in die Kantine versetzen? Jedenfalls kann man nur hoffen, dass sie nicht noch mehr Schaden anrichtet. Denn tatsächlich »feuern wegen allgemeiner Dummheit« darf man jemanden eigentlich nicht, denn das wäre gegen bestimmte Grundprinzipien. Schade: Davon, dass es ein paar Rechte auch für die erklärten Gegner gibt, versteht die GärtnerIn leider nichts.


Kategorie: Male, Female

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