Header

Artikel Detailansicht

< Werbung!
   

Hundesteuer für lila Linke!

05.12.2010

Von: Holger

In Irland wird mal wieder über die Einführung einer »Männersteuer« fabuliert. Zu diesem und ähnlichen abstrusen Vorhaben folgt hier ein längerer Kommentar von Holger.

Ir(r)land erwägt einen Steuernachlass für Frauen in Zeiten, in denen diese bleichen Inselaffen das Vielfache ihres Staatshaushaltes verzockt haben und jetzt bei uns die dreckige Pfotin aufhalten - übrigens lässt da die sattsam bekannte Hundertemilliardenvernichterin HRE grüßen mit ihrer kecken Chefin. Offensichtlich ist seit Bettina von Österreich als Risiko-CEO der HRE nichts dazu gelernt worden.


Im linken »guardian« wird dies begrüßt irgendwie symptomatisch für die verrottende Kultur links-feministisch- gutmenschlicher Heilsbringer: derlei Ideen haben linke Ideologen schon öfters unter sich gelassen - das »Patriarchat« muss zur Kasse gebeten werden, um es zur Raison zu bringen: nichts anderes reflektiert das hiesige Steuersystem. Lass die Kapitalisten werkeln wie sie wollen, wir packen sie am Sack mit einem bunten Strauß an Steuern, heidewitzka und dieser Sozialdemokratismus ist aufgegangen. Längst ist nicht mehr der Arbeiter im Mittelpunkt, sondern das Abschöpfungspotential seiner patriarchalen »Ausbeuter«, um es bildhaft zu machen. Indes ist auch ein Mäßigverdiener bereits in der Steuerprogression und wehmütig sollte man sich an die Zeiten in den Fünfzigern des vergangenen Jahrhunderts erinnern, als der Höchststeuersatz erst beim 20- fachen des Durchschnittseinkommens griff...

Besonders hervorgetan haben sich die Staatsfeministen Schwedens (das ist keine Unterstellung: sie selbst haben sich parteiübergreifend als solche erklärt) und diesem Ziel gehuldigt, »die Frau« ins Erwerbsleben integriert auf Deubel komm raus: Ehegattensplitting gibt es nicht und die Damenwelt Schwedens arbeitet im Öffentlichen Dienst, der extra zu diesem Zweck maßlos aufgebläht wurde. 75% der Damen sind darin beschäftigt und wer Schweden besucht hat, kennt das Phänomen: beim Museumsbesuch in der unbedeutenden Kleinstadt Smörebröd am Polarkreis lungern an der Kasse ungefähr fünf mäßig freundliche Damen herum, die Desinteresse offenbaren und es ist ihnen schnurzpipe. Natürlich ist es eine nervliche Belastung, dort herumzusitzen für eine Handvoll Besucher, sich die ganze Zeit zu belauern und Zoff unter den kommunikativ und sozial überragend Kompetenten bleibt nicht aus: dafür haben wir in Schweden gottseidank Interventionsbüros, die dann mit Lichtgeschwindigkeit ins Kaff einfliegen, Bachblüten und staatlich finanzierte, verständige Sozio-Psychopolitoworkerinnen anlanden und danach haben sich wieder alle ganz doll lieb.

Die Staatsquote Schwedens bei der Beschäftigung - 36 % aller Arbeitsplätze sind insgesamt im Öffentlichen Dienst - ist Weltrekord und nur noch vergleichbar mit dem untergegangenen Sozialismus: der EUSSR sei Dank, die es verständnisvoll und großzügig alimentiert.


In den Gesundheitszentren (Kollektiven?) stiefmütterlich behandelter Gegenden kommt es indes schon vor, dass wegen Abwesenheit der feinnervigen Ärztin mit staatlich anerkannter Zigfachbelastung schon mal wer an banalsten Akuterkrankungen eingeht, nur weil die Halbgöttin in Weiß gerade unabkömmlich ist auf einer befohlenen Fortbildung, die in die Aufdeckung der perfiden Gemeinheiten männlicher Gewalt einweiht und der nächste Notdienst 100 km entfernt ist. Man bekommt auch so seine Zweifel, wenn dort alarmmäßig hochtechnisierte, fahrbare Röntgenbataillone in der Tundra zur Diagnose und Ausforschung bestimmter Brustkrebsarten noch die letzte Buschbewohnerin vor den Röntgenschirm zerren (oder habe ich das jetzt verwechselt mit hier?), alldieweil Olaf Maulaf an einem simplen Prostatakarzinom in seinen Sechzigern das Zeitliche segnet, wie es seit jeher als Naturgesetz akzeptiert ist. Nitschewo, was macht das schon.

Aber all dies primitiv-schockierende ist nicht Thema, dennoch als Vorspiel notwendig - wir waren bei der Männersteuer.

Diese Sau wird alle paar Jahre durchs Dorf getrieben, besonders Grüninnen tun sich damit hervor, aber auch Wirtschaftsprofessoren, deren magerer fachlicher Ruhm die Eitelkeit zu befriedigen nicht reicht und medienwirksam und zeitgeistgemäß Männern noch mal eins in die Fresse treten möchten.

Mit Fug und Recht wollen wir sie als die übelsten Kretins ansehen, die die menschliche Rasse hervorgebracht hat und in so manchen Mannes Hand schmiegt sich sanft das Hanfseil - ich fürchte indes, wenn sich die Verheerungen der Pleite-PIGS erst mal mit einem satten EU- Bankrott in die Lebenswirklichkeit von zig-Millionen EU-Bürgern schmerzhaft eingravieren, ist meine Metapher gar nicht mehr so lustig.

Indes - und das muss bestürzende Erkenntnis sein - wir haben sie längst, die Männersteuer!
Sie heißt euphemistisch »Sozialabgaben« und »Solidarversicherung«. Über Kranken- und Rentenversicherung erfolgt eine gnadenlose Beutelschneiderei zugunsten des besseren Geschlechts.

Die Schweizer Politfeministinnen unternahmen es 08, das Parlament in Bern zu einer ganz gendermäßig detaillierten Auskunft zu zwingen, wem nun eigentlich Sozialleistungen zugute kommen. Überflüssig zu erwähnen, wovon sie ausgingen, dass nämlich die Frau, das allgegenwärtige Opfa, die faulen, saufenden Säcke auch noch mitschleppen muss, so gebietet es die reine Lehre.

Wir schütteln ob dieser Hoffart unser ergrautes Haupt und Robert de Niro kommt uns in den Sinn in jenem legendären Streifen »Angel Heart«: How terrible is wisdom when it brings no profit to the wise…

Die Realität war niederschmetternd fürs feministische Wolkenkuckucksheim: 14 Milliarden. 14 Mrd, die über die Sozialversicherung als Transferleistung von Männern zu Frauen fließen. Pro Jahr. Auf Schland hochgerechnet: über 80 Mrd. Wer«s nicht glaubt: schlag nach bei manndat.

»Dddddas ist Solidarität«, kräht uns das grünlinke lila Pudelchen aus der Soziopolitoworkerlinkelehrerszene empört entgegen: geschenkt, du Hündchen mit grünem Halsband und rosa Arschloch. Wehrt euch! Hundesteuer für lila Linke! Auf zur Tea-Party!


Solidarität, die auf Einseitigkeit beruht, ist keine. Man nennt es in diesem Fall schlicht Ausbeutung. Wie im Unterhaltsrecht, wo niemand weiß, was »nacheheliche Solidarität« eigentlich sein soll außer ein Aderlass für Männer. Und die durchgesetzten Unisextarife bei Privatversicherungen haben schon gar nichts damit zu tun…

Aber nun frisch voran, Männer.

Wer möchte denn nicht dem »theuer errungenen Weib« aus Schillers Ode an die Freude das geben, was uns wichtig ist: Sicherheit und Versorgung, unsere Art der Zuneigung, die Jahrzigtausende lang die Menschheit voranbrachte?

Damit ist es vorbei, seit der Fetisch »frauenfreundlicher Sozialstaat« alpha und omega im Bregen des linken Gutmenschen ist und spätestens mit der Zäsur Neues Scheidungsrecht 1977 wurde das Prinzip legalen staatlichen Beraubens von Männern um ein besonders niederträchtiges Schurkenstück erweitert: die weiterbestehende individuelle Leistungspflicht im Scheidungsfalle - in Schland wird nur so getan, als sei man geschieden. Wohlwollende Achtung des Gatten oder gar Dankbarkeit sind als altbackene Relikte überflüssig gemacht und durch eherne Gesetze trumpft der Übervater und Gesamtehemann Staat auf - das Private ist politisch und was die Neomarxisten der Frankfurter Schule mit »repressiver Toleranz« wirklich meinten, ist so manchem schmerzhaft aufgegangen. Das Ganze getarnt als kultur- evolutionärer Prozess unter der Diskurshoheit des Linksfeminismus.


Wenn Männer in ironischer Anlehnung an feministische Sprachregelungen nunmehr von der »Staatin« sprechen, meinen sie die staatliche Garantie zum Erhalt männerfeindlicher Strukturen; wie sonst fänden sich in den Programmen regierungsrelevanter Parteien Sätze wie » Die Würde der Frau ist unantastbar« oder »Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden«. Menschenrechte nun plötzlich als teilbar zu proklamieren und unverhohlen Männliche als zu überwindendes Übel darzustellen, ist schon eine atemberaubende Dreistigkeit.

Dahinter steckt nun keine irgendwie besonders blöde ausgeartete Anbiederung an weibliche Wähler, sondern wohlüberlegtes Kalkül- Männer und Frauen sollen sich nicht als Individuen, sondern als Gruppen begreifen und gegenüberstehen, denn nur so ist eine effektive »Sonderbehandlung« möglich, die Einzelfallbetrachtung der Juristen überflüssig:

Zur Legitimation solchen Vorgehens benötigt man nur den ersten Hauptsatz der feministischen Ideologie, das Dogma der Dogmen, die Verkündigung der grundlegendsten feministischen Wahrheit:


Gewalt ist männlich!

Nach dem Vorgesagten verwundert es niemanden, dass in Schweden die frühesten Versuche unternommen wurden zur Festigung feministischer Macht. Jeder erinnert sich: Seit den Neunzigern ist dort die Prostitution de facto verboten worden mit einem in seiner rechtsethischen Dimension unhaltbaren Gesetz: nicht das Anbieten, sondern der Kauf einer sexuellen Dienstleistung durch einen Mann von einer Frau ist strafbar! Nicht mehr die objektive Verantwortungsstruktur ist maßgeblich, sondern das Geschlecht. Der »Maskulist« schrieb damals: »Übergang von der politischen… Diskriminierung des Mannes zu seiner allgemein-ethischen Verleumdung als Spezies«.

Einfache Gemüter wundern sich bis heute, wie sich so eine Abstrusität vor den Gerichten halten konnte, indes ist des Rätsels Lösung einfach: indem die gekaufte sexuelle Handlung als »sexualisierte Gewalt« und Angriff auf die »Frauenwürde« politisch definiert wurde und wir erinnern uns der feministischen Lehre, wonach jeder Akt männlicher Penetration eine Vergewaltigung ist. Dazu passt haarklein das Schmierentheater um den Wikileaks- Menschen Assange, der mit Interpol-Haftbefehl gesucht wird wegen - man fasst es nicht - »Vergewaltigung«: behaupten doch zwei feministische Schwestern, der Schuft habe sie zwar einvernehmlich, aber heimlich ohne Pariser penetriert. In der enthirnten schwedischen Justiz wird daraus Vergewaltigung. Und da ist sie wieder, die von Jud Süß mit Blicken beschmutzte Arierin, die Kopulation der Staatin mit der Ideologie. Macht über Männer hat jener, der sie an ihrem Geschlechtstrieb zu packen versteht und ihnen damit sogar ihr Geld abluchsen kann - weibliches Allgemeingut seit Beginn der Menschheit und dem schwedischen Staatsfeminismus kommt das zweifelhafte Verdienst zu, diese Machtasymmetrie aus einer rein individuellen Beziehung auf die Staatsebene, in die Gruppenverantwortung, quasi die Sippenhaft transformiert zu haben.

Es war nach diesem Erfolg nur logisch, dass die Linksfeministen um Gudrun Schyman zum nächsten Sprung ansetzten, der totale Macht verhieß: die Einführung der »Männersteuer«. Begründung nach demselben Muster: Gewalt ist männlich, folglich haben Männer als Gruppe für die Kosten ihrer Gewalt geradezustehen, völlig unabhängig von einer individuellen Schuld. Wir bemerken es mit Beklemmung: die Beweislast ist zumindest umgekehrt worden, eines der höchsten Rechtsgüter seit dem römischen Reich. Anschauungsunterricht bietet zuhauf der Fall Kachelmann.

Wieder will ich den »Maskulisten« zitieren mit seiner unübertrefflichen Gedankenschärfe: »nachdem sie - bei der Durchsetzung der einseitigen Kriminalisierung des Freiers im Fall von Prostitution - am Blut des getroffenen Rechtsstaates riechen konnten, planen sie als Nächstes nichts Geringeres als die ethisch-rechtliche Zerschlagung des Mannes, die gesetzlich manifestierte a priori Bestrafung des männlichen Geschlechts: Gefordert wird eine Männersteuer!«

Das Projekt ist gescheitert- jedoch nur aus einem einzigen Grunde: Schyman trat aus der mitregierenden Linkspartei aus, gründete die »Feministische Initiative« und fiel damit bei den Wahlen gründlich auf den Bauch - zumindest für Männer und deren noch normale Partnerinnen war die Extremistin (noch) nicht wählbar.

Aber wer weiß - der nächste Lesbogrüninnenparteitag hier kommt bestimmt und das Wahlvieh hier bestimmt sowieso nur die Hälfte der Abgeordneten - günstige Voraussetzungen für Ideologen. Und eine gewisse Frau Baer sitzt jetzt im Verfassungsgericht.

Wir sollten dies durchaus als ultimative Bedrohung sehen: gegen Überzeugungstäter helfen keine Reförmchen. Oder wie es der Antifeminist Kuhn jüngst in der ef formulierte:

 

»Im deutschen Grundgesetz ist unter anderem festgeschrieben, dass keine Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts stattfinden dürfen. Die Parlamente und Gerichte verweigern sich aber, diesem Verfassungsgebot nachzukommen und diskriminieren Männer in etlichen Belangen. Klagen kann man wohl in einem Rechtstaat, nicht aber in Ländern, in denen sich selbst das Oberste Gericht herausnimmt, feministische Ideologie über geschriebenes Recht zu stellen. Wer also an den Missständen etwas ändern will, darf nicht klagen, sondern muss den Umbau des Staates in Angriff nehmen.«

 

Er hat damit deutsche Rechtswirklichkeit der letzten vier Jahrzehnte in beängstigender Realität beschrieben.

Und die Konsequenz, die daraus unweigerlich folgen muss. Es nur eine Revolte zu nennen, wäre Verharmlosung.


Kategorie: Male, Female

<- Zurück zu: Beiträge

 

Nach oben

12.08.2019

Ich bin krank.

Kat: Diverses