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Hannelörsche, Hannelörsche

15.07.2010

Von: Stadtmensch

Uff! Nach 5.000 Jahren patriarchalischer Unterdrückung (mind.) hat NRW endlich eine geschlechtergerechte Regierung. Das wurde aber auch Zeit.

Die neue Ministerpräsidentin Hanni- und Nanni-Lore Kraft hat uns Untertanen ein lang ersehntes Bonmot geliefert: »Ich bin stolz, ein mit Männern und Frauen paritätisch besetztes Kabinett vorstellen zu können.«

 

Aha.

 

Ich hoffe mal, die Gleichstrombeauftragte des NRW-Landtages hat vor der Inbetriebnahme des künftigen Kabinetts auch allen Potentaten in die Hose geschaut! Vielleicht ist Vize-Darstellerin Sylvia Löhrmann (Grünlinge) ja eine Transe? Überhaupt: Was ist mit den Einäugigen in NRW? Denkt denn jemand an diese Bevölkerungsgruppe? Vielleicht gibt es unter denen ja auch solche Überflieger, die sich einzig aufgrund ihrer körperlichen Merkmale besonders für das Kraftsche Gruselkabinett qualifizieren.

 

Endlich können wir uns wieder freuen auf Studien, die die gendergerechte Begehung von Waldgebieten ins Auge fassen! Das hatten wir seit Bärbel Höhn (ihrerzeit Ministerin für Umweltverschmutzung in der rotgrünen NRW-Regierung unter Clement) aber sowas von schmerzlich vermisst! Und auch die Komplettausstattung nordrheinwestphallischer Ampeln mit sog. Ampelweibchen ist und bleibt eine zentrale Aufgabe vorausschauender Politik. Bloß nicht vergessen, Hannelore!

 

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Auch Lispel-Jürgen Rüttgers, der kürzlich so schmachvoll abgewählte CDU-Ministerpräsident, fiel nicht gerade durch intellektuelles Wetterleuchten auf. Seine Big Mama, diese »ostdeutsche Zonenwachtel Merkel« (O-Ton Urban Priol), hatte kürzlich von »Wahlbetrug« fabuliert, weil Hannelörsche heimlich Die Linke als Landtags-Konkubine in der Hinterhand hält. Ausgerechnet das Merkel spricht von Lüge, tsts. Mit ihrem Gurkentruppen-/Wildsäue-Kabinett (O-Ton Bundesregierung) hat sie u.a. ihren Wahlversprecher »mehr bretto vom nutto« (O-Ton Volker Pispers) in die Welt geblödelt. Und was ist davon geblieben? Direkte und indirekte Steuererhöhungen - außer natürlich für die armen Hoteliers, die sie immer mit ihrem zappeligen Außenkanister, äh -minister besucht.

 

Immerhin will der Oppositionsführer Karl-Josef Laumann (Little Big Joe) nicht einen auf Frontal-Opposition machen, sagt er. Wahrscheinlich hat ihm Hannelörsche dafür ein zusätzliches Sitzkissen im Plenarsaal versprochen oder einen Wackel-Dackel für sein neues Büro; könnte doch sein.

 

Gezz gehen alle wichtigen Leute in NRW erstmal in das Sommerloch, äh in die Sommerpause. Solange können wir NRW-Insassen uns ja durchaus mal selber regieren, newahr.

 

BTW: Was macht eigentlich die Penatenpartei?

 

BBTW: Hier noch ein fachkundiger Kommentar zum NRW-Regierungswechsel.


Kategorie: Politik, Gesellschaft

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