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Monika Dittmer, Gleichstellungsbeauftragte

06.07.2010

Von: Stadtmensch

Doch, doch: Eine Gleichstellungsbeauftragte, die positiv aus dem Rahmen fällt.

Neulich konnte ich es mal wieder nicht lassen und habe im Blog der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Goslar einen Kommentar verfasst, der sehr kritisch war. Das Thema ihres Blogeintrages war sinngemäß, dass Männer und Frauen doch miteinander konstruktiv umgehen sollten, damit die Geschlechterdiskussion aus diesem unwürdigen Klein-Klein gegenseitiger Schuldzuweisungen herauskommt.

 

Nein, gegen Frau Dittmer habe ich persönlich nichts; ihr würde ich Ernsthaftigkeit und Integrität nicht absprechen wollen und bewundere bis zu einem gewissen Grad, dass sie sich auch von diversen Anfeindungen (vor allem seitens der Grünen) nicht beeindrucken lässt. Dittmer in persona bemüht sich ehrlich und ernsthaft um einen zwischengeschlechtlichen Dialog.

 

Ich habe aber etwas gegen diese Appeasement-Politik in den Geschlechterfragen, vor allem, wenn sie mit dem Angebot verwoben ist, die Männer auf pro-feministisch zu dressieren, weil ja nur so die Gesellschaft zur wahren Menschlichkeit gelangt. Das steht so z.B. im Parteiprogramm der Spezialdemokraten.

 

Was soll denn auch diskutiert werden? Ob die Wehrpflicht ungerecht ist? Natürlich ist sie es. Oder ob es unfair ist, dass fast alle gefährlichen Berufe von Männern erledigt werden? Natürlich ist das unfair; insbesondere, wenn angesichts dessen in den Medien über Männer abgelästert wird, bis es kracht.

 

Es sind z.B. solche NichtsblickerInnen wie jene »Wildcrazy« auf Dittmers Blog, die die graue Masse feministisch verblödeter Dampfplauderinnen ausmachen und die mich regelmäßig auf die Palme bringen. Da schwadroniert sie davon, Männer würden nicht mehr gebraucht. Dämlicher geht''s kaum: Was glaubt diese Schnalle eigentlich, wer die Computer erfunden hat, über die sie das Internet mit ihrem infantilen Gewäsch zuscheißt?

 

Lassen wir das, tausendmal angesprochen und millionenfach nicht kapiert - das ist das Resultat von Diskussionen mit Feministinnen. Solche prinzessinnenhaften Omnipotenzfantasien schwirren allerdings in den meisten gut gefönten Köpfen rum. Solange solche Subjekte sich lieber im eigenen Bauchnabel rumpuhlen statt ernsthafte Auseinandersetzungen anzustreben, kann man das Thema nur aussitzen und warten, bis die Evolution ihrem keimfreien Dasein von alleine ein Ende gesetzt hat. Denn hierin ist Deutschland bereits Weltmeister: Im Niedergang der Familien.


Kategorie: Male, Female

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