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Feminismus für Dummies • Heute: Penetration

03.01.2011

Von: Stadtmensch

Wir haben uns mit einem der gefährlichsten Phänomene der Menschheit beschäftigt: der Penetration.

Mittels solcher Zeichnungen werden heutzutage in Gesprächs- und Mal-Therapiestunden Ängste vor Penitratoren abgebaut. Mit mäßigem Erfolg, wie man hier sehen kann.

Rein technisch ist der Begriff Penetration schnell erklärt, wenn man weiß, dass in »Penetration« das Wort »Penis« quasi schon drin steckt. Wie gefährlich die Penetration ist, zeigen andere Ableitungen aus diesem Wortstamm wie z.B. die Wörter »penetrant« oder »Penemünde« (-> Nazis!).

Wie der Feminismus schon vor langer Zeit festgestellt hat, verliert ein Mann bei einer Penetration wegen seiner Erektion soviel Blut im Gehirn, dass er nur noch seinen animalischen Instinkten gehorcht und in alle Frauen seiner Umgebung wie besinnungslos eindringen will. Anders als bei den zivilisatorisch makellosen Frauen, die sich durch bloße Gedankenübertragung gegenseitig erregen können, müssen Männer nämlich immer gleich körperlich aktiv werden, wenn ihre Urinstinkte durchbrechen. Das ist natürlich bäh.

Es war Frau Dr. Schwarzers Verdienst, in der Reihe »Penetration heute und gestern, Bd. 1-45« erstmals bahnbrechende Feldstudien zur Penetration öffentlich zu machen. Darin konnte bestätigt werden, dass Penetration keinerlei kulturelle Funktionen hat und nur der bandenmäßigen Unterwerfung von Frauen durch Männer dient. »Nur durch die Unterdrückung von Frauen konnte sich die Spezies Mensch überhaupt in der Evulotion behaupten« und »alle kulturellen Leistungen/Erfindungen der Männer, wie z.B. Haarspülungen, Damenbinden oder Stöckelschuhe, dienen lediglich der Kaschierung penetranter und unterdrückerischer Absichten«, so Dr. Schwarzer.

Penetration wird den Frauen also aufgezwungen. Denn Frauen wollen eigentlich gar nicht penetriert werden. Aber raffiniert, wie das Patriarchat nun mal ist, ist die genetische bzw. evolutionäre Degeneration inzwischen soweit fortgeschritten, dass die Menschen, die sich in früheren Entwicklungsstufen rein über Zellteilung fortpflanzten (Homo Zellulitis), inzwischen leider nur noch über patriarchalische Penetration Nachkommen zeugen können. Dazu wird den armen Frauen u.a. suggeriert, dass sie bestimmte Romantik-Dienstleistungen, gesellschaftliche Vergünstigungen und Sachwerte bekommen, wenn sie sich ab und zu penetrieren lassen. Viele Frauen fallen darauf rein! Und das sogar bei unseren direkten Vorfahren, den Affen!

Nicht nur das. Die mit Penetration direkt in Verbindung stehende Geschlechtlichkeit ist ebenfalls nur ein scheinheiliges Konstrukt. Das wurde intensiv von einem Butler, sorry von Judith Butler, mittels wahnsinnig komplizierter und verschwurbelter Satzgebilde herausgearbeitet. Allein die Tatsache, dass die meisten Leute Butlers gedrechselte Satzungetüme überhaupt nicht verstehen, zeugt von der theoretischen Überlegenheit und der zeitlosen Bedeutung ihrer Grundlagenforschung. Butler fordert dann auch konsequenterweise, alle Denkschablonen, die sich von der Geschlechtlichkeit ableiten, auszumerzen. Dazu hat sie ein Modell der »33,5 Geschlechter« entwickelt, das helfen soll, die üblichen gedanklichen Blockaden in einer Gesellschaft im Hinblick auf Zweigeschlechtlichkeit aufzuheben. Man muss schließlich wissen, dass wir heutzutage mit unserem gängigen Modell der Zweigeschlechtlichkeit im Grunde nicht weiter sind als z.B. die primitiven Völker auf Neu-Guinea oder in den südamerikanischen Urwäldern. »Es mag ja noch angehen, dass irgendwelche Neger im Urwald dieser unseligen Tradition der zweigeschlechtlichen Penetration nachgehen, aber für die moderne Menschin westlicher Prägung ist Penetration im Grunde nicht angemessen. Sex oder sexuelles Interesse an Männern ist im Zeitalter der Frauen definitiv ein Auslaufmodell«, sagte Dr. Schwarzer anlässlich einer sexwöchigen Tagung der »Feministischen Internationale 2005« in Castrop-Rauxel (ehemals Wanne-Eickel).

Wie aber soll sich die moderne Frau verhalten, wenn sie von Penetration bedroht wird? Diese Frage ist leider nicht gänzlich zu beantworten, denn es kommt sehr auf die individuelle Situation an. Am einfachsten ist es für Frauen, die in einer Ehekrise stecken. Sie können zur Anwältin ihres Vertrauens gehen, die sich mit feministischen Gegenmaßnahmen auskennt. Rechtsanwältinnen und Familienrichter sind mittlerweile wissenschaftlich so gut geschult, dass sie z.B. potenzielle Vergewaltigungen und bedrohliche Penetrationen sofort erkennen und entsprechend sanktionieren. Wichtig ist für die betroffene Frau außerdem, sich ein sofortiges Alleinverfügungsrecht über die gemeinsamen Kinder zu sichern, damit diese auf keinen Fall von einem patriarchalischen Ehe-Unterdrücker mit potenzieller Vergewaltigung bedroht werden können. Vorbeugen ist besser als denken!

Einen anderen wirksamen Ansatz schlägt Fr. Dr. Schwarzer vor. Sie befürwortet die konsequente Amputation der männlichen Penetrationswerkzeuge. Diese Methode wurde erstmalig von einer Frau Bobbitt in den USA erfolgreich angewendet. Dr. Schwarzer schreibt dazu:

 

»Sie hat ihren Mann entwaffnet. (...) Eine hat es getan. Jetzt könnte es jede tun. Der Damm ist gebrochen, Gewalt ist für Frauen kein Tabu mehr. Es kann zurückgeschlagen werden. Oder gestochen. Amerikanische Hausfrauen denken beim Anblick eines Küchenmessers nicht mehr nur ans Petersilie-Hacken. (...) Es bleibt den Opfern gar nichts anderes übrig, als selbst zu handeln. Und da muss ja Frauenfreude aufkommen, wenn eine zurückschlägt. Endlich!«

 

Dr. Schwarzer fordert daher bereits seit Jahren, die P-Amputation lediglich als Ordnungswidrigkeit zu verfolgen. Auch rät sie Frauen, die sich präventiv vor Penetration schützen wollen, zu intensiver Achselbehaarung und konsequenter Vermeidung klassisch-weiblicher Kleidung (-> Latzhosen). Insbesondere hält sie eine zeitgemäße und zukunftsweisende Schuhmode für unablässlich. Sie stellte in ihren langjährigen Forschungen nämlich fest, dass viele Frauen in Stöckelschuhen einfach nicht vor penetrationswütigen Männern wegrennen können.

Leider können wir hier das Thema Penetration nur unvollständig beschreiben. Die vielfältigen gesellschaftlichen Verwerfungen, die im Zusammenhang mit Penetration entstanden sind, würden sonst den Rahmen dieser Homepage sprengen und schließlich das Internet abstürzen lassen. Wir können an dieser Stelle alle Frauen nur dringend vor den Penetrationsabsichten der Männer warnen! Sex mit Männern ist für Frauen der konsequente Weg in die Unterdrückung und Versklavung! Wann immer also eine Frau einem Penis begegnet, sollte sie sich darüber im Klaren sein, dass evt. sexuelle Empfindungen ihrerseits nur ein soziales Konstrukt darstellen, um sie gefügig zu machen.

Frauen wehrt Euch! Schlaft nicht mit Männern!


Kategorie: Male, Female

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