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»Auf dem Klo einsperren und den Schlüssel wegwerfen«

20.05.2011

Von: Stadtmensch

Ein paar Takte über schwul-feministische Neurosen.

Ich will mal mit einem Zitat (sinngemäß, nicht wörtlich) anfangen. Der inzwischen leider verstorbene Filmproduzent Bernd Eichinger antwortete auf die Frage, was ihn bei seinem Film »Der Untergang« über die letzten Tage im Führerbunker 1945 am meisten beschäftigt hätte. Er fand die gesamte Situation im Zusammenhang mit Hitler und seinen Schergen extrem bizarr und fragte sich, wieso es »niemanden gab, der den offensichtlich wahnsinnigen Kerl auf der Toilette eingesperrt und den Schlüssel weggeworfen hat«.

So ähnlich kann man das auch im Hinblick auf Hardcore-Feministinnen sehen. Jüngstes Beispiel ist die Forderung Münchener Lesben, den traditionellen Schwulen-Marsch »Christopher Street Day« ebendort in »Christina Street Day« umzubenennen, um auch die armen, unterdrückten GleichgeschlechtlichInnen mal ins Rampenlicht zu rücken. Ein Autor der AZ ist auch schon ganz begeistert und rührt für diese rührselige Idee lautstark die Werbetrommel, wie Arne Hoffmann in seinem Blog berichtet.

Von der Lesbenseite wird den schwulen Männern in München - wer hätte das gedacht - deshalb »Frauenfeindlichkeit« vorgeworfen, weil die doofen Homos partout nicht auf die Forderungen ihrer »Kolleginnen« einsteigen wollen. Zu all den furchtbaren Benachteiligungen heterosexueller Frauen wie Reihenhaus und Zweitwagen, mit denen die heterosexuellen Männer seit Jahrtausenden ihre Frauen beherrschen und in den Staub drücken, gesellen sich solche unglaublichen Benachteiligungen wie »das Verschweigen lesbischer Wirklichkeit in der Öffentlichkeit«. Es handelt sich also um einen beispiellosen Informationsskandal, der noch die gesamte Menschheit irgendwann in den Abgrund führen wird. Mindestens.

Etwas Ähnlichs gab es auch schon in good old Berlin, wo eine Videoinstallation auf das beklagenswerte Schicksal homosexueller Männer während des zwölfjährigen deutschen Reiches hinweist. Nach massiven feministischen Protesten hat man denn auch nachträglich ein paar Videosequenzen über Lesben dort installiert. Nur: Es gab während des Hitler-Regimes keine Verfolgung von Lesben. Ganz im Gegensatz zu ihren männlichen Pendants wurden sie nie in KZs gesteckt oder gar umgebracht. Das Nazitum ignorierte sie einfach. Es soll aber FrauInnen geben, die schon aus einer solchen Ignoranz heraus ein Kriegsverbrechen generieren möchten - das zweifellos nach den heutigen Maßstäben vor den internationalen Gerichtshof in Den Haag gehört, wann immer die Lesben das so empfinden. Die ominöse »strukturelle Benachteiligung der Frauen« ist schließlich kein Kavaliersdelikt, meine Herren.

Wo immer Dämlichkeit und Halbbildung aufeinander treffen, ist natürlich Alice Schwarzer nicht weit weg. Sie verglich bei einer Preisverleihung die Situation der Frauen - wohlgemerkt der Frauen von heute - mit der Situation der »Juden im Dritten Reich«. Eigentlich ist eine solche Aussage derart dummdreist und schäbig, dass einem Menschen mit durchschnittlicher Schulbildung die Kinnlade runterfallen muss. Wundersamerweise hat aber nicht einmal der sonst so dünnhäutige Zentralrat der Juden in Deutschland es für nötig befunden, dieser lesbischen Demagogin die Kompetenz für historische Angelegenheiten abzusprechen und ihr endlich mal das Wort zu verbieten. Eine solche Geschichtsklitterung ist nämlich weitaus gefährlicher als alle jede dumpfe Neonazi-Propaganda, weil sie auf unerträgliche Weise versucht, das Leid von Millionen für ihre eigene dumpfe Weltsicht zu vereinnahmen. Das feministische Fußvolk halte ich indes für trottelig genug, solch einen Stuss auch noch zu glauben.

 

Ganz schmerzfrei ist das Thema »Christopher Street Day« aber auch für unsere schwulen Brüder nicht. Denn aus dem einstmals traurigen Anlass (Polizeiübergriffe gegen Schwule in New York) und der honorigen Absicht, an diesen Tag des Widerstandes gegen staatliche Willkür mit Aufmärschen zu erinnern, ist inzwischen der reine Klamauk bzw. ein Party-Event geworden. Und er hat sich als einigermaßen überflüssig erwiesen: Zum Beispiel ist unser schwuler Noch-Außenminister Westerwelle der lebende Beweis dafür, dass Schwule längst in der Gesellschaft angekommen sind und auch die Kritik an ihm hatte bisher ausschließlich politischen, aber keinen sexuellen Bezug. Insofern haben sich die Proteste gegen die Benachteiligung von Schwulen in unserem Alltag erübrigt oder zumindest einen Großteil an Schärfe eingebüßt. Dass Volker Beck, der grüne Berufsschwule, öfter mal ein blaues Auge auf Schwulendemos im Ostblock kassiert, ist kein bundesdeutsches Problem, auch wenn er das gerne so zurechtschwatzen möchte.

 

Aus lobbyistischen Gründen muss die Benachteiligung der armen Schwulen in unserer Gesellschaft natürlich konserviert und regelmäßig publikumswirksam erneuert werden. Diesen Trick des Allzeit-Opfers, das unser aller Mitleid bis in alle Ewigkeit gepachtet hat und das somit auf unseren angeborenen Beschützerinstinkt zählen kann, teilen sich die Homos mit den jammerleidigen Femis seit jeher. Es ist übrigens die einzige Gemeinsamkeit zwischen Femis und Schwulen. Das Märchen, Frauen kämen rein emotional mit schwulen Männern am besten klar, ist zwar ein oft wiederholtes Mantra, aber eben ein Märchen. Letztendlich dient es nur zur Bestätigung des lächerlichen Vorurteils, dass Hetero-Männer an nichts anderes denken, als alle Frauen zu jeder Zeit zu bespringen. Vergewaltigungshysterie ist das.

 

Man kann den Schwulen nur wünschen, dass sie sich von dem penetranten Dreck ihrer lesbischen »Leidensgenossinnen« nicht beeindrucken lassen. Und das eine oder andere Wort zur allgemeinen Männerabwertung in Politik und Medien stünde ihnen ebenfalls gut zu Gesicht. »Euer Kampf ist beileibe nicht zu Ende« möchte man ihnen hinter die homoerotischen Ohren schreiben.

 


Kategorie: Politik, Gesellschaft

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