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Zombie der Woche: Frauen in Führerpositionen

28.12.2016

Die x-ste Studie, die »belegen« will, warum man sog. Goldröckchen zu ihren Karrieren hintragen soll.

Danke für den Link-Hinweis!

»Managerinnen sind ideenreicher« tönt es aus dem Wirtschaftsteil der FAZ. Außerdem heißt es pathetisch: »wo mehr Frauen arbeiteten, sei auch die Innovationskraft deutlich größer«. Dass man nun allerdings noch nie etwas von besonders weiblich geprägten Produkten oder höchst effizienten Verfahrenswegen auf der Basis einer feministischen Grundausbildung gehört hat, hängt laut der zitierten Studie ausschließlich damit zusammen, dass eben noch nicht genügend viele Frauen auf die Chefposten hochgelobt worden sind. Ideal sei ein Anteil von »15 bis 20 Prozent im Management« für den endgültigen Beweis, dass mit Frauen in den teuren Etagen einfach alles besser fluppt.

Oh really? Welche besonders dollen Ideen hatten denn die vor Genialität sprühenden Managerinnen bisher? Lass mal überlegen: Bei Yahoo hat eine gewisse Marissa Mayer (CEO_*&%§In – die kryptischen Satzzeichen stehen für alle mitgemeinten, aber leider unsichtbaren Geschlechter) den Laden glatt vor die Wand gefahren und zwar ausdrücklich durch eine intensive konzernweite Frauenförderung. Da wurden die größten Luschen bevorteilt, nur weil sie eine heilige Mumu in der Unterhose haben. Heute ist Yahoo ein Ramschladen, den keiner mehr haben will. Um nicht missverstanden zu werden: An der bankrotteusen Vorarbeit waren durchaus etliche Männer beteiligt, d.h. Yahoos Untergang hat eine lange Vorgeschichte aus Ignoranz und Selbstüberschätzung, die maßgeblich von Männern mitgetragen wurde. Doch dass mit dem Erscheinen von Superwoman Mayer und ihrer streng feministischen Firmenorganisation plötzlich eine vollkommen neue Ära der Produktivität entstanden sei, wurde leider, leider von der Wirklichkeit einfach so pulverisiert. Aber weil Frauen ja nie an etwas schuld haben, wird Mayers grenzenloses Versagen in BWL-Seminaren sicherlich dereinst damit erklärt, dass Yahoo eben zu viele patriarchalisch geprägte Kunden hatte. Die bösen Kunden immer!

Doch wir müssen gar nicht lange auf ferne Länder schauen, um dem wiedergekäuten Irrsinn der einseitigen Frauenförderung auf die Schliche zu kommen. Auch hierzulande haben prominente Vertreterinnen der frauenzentrierten Idee nicht allzu viel vorzuweisen. Allen voran unsere nölige Kanzlerdarstellerin: Über ihr eklatantes Versagen in der Flüchtlingsfrage, über ihre Ignoranz gegenüber den berüchtigten »Wohlstandsverlierern« oder über ihre eingebildete Bedeutung für die Weltpolitik kann man sich nur die Haare raufen. Ihre offensichtlichen Gesetzesbrüche wären zudem auch mal eine gesonderte gerichtliche Beurteilung wert, sofern es überhaupt jemanden mit Eiern gäbe, der bereit wäre, sie zur Verantwortung zu ziehen. Aber Kanzler genießen scheinbar eine lebenslange Immunität, wie wir schon bei Kohl (Spendenaffäre) und bei Schröder (völkerrechtswidriger Krieg und sozialer Raubzug) lernen mussten.

Oder nehmen wir solche zwielichtigen Figuren wie Kriegsministerin von der Laien: Die wird von allem möglichen getragen, allem voran ihr falschblondiertes Ego, aber nicht von irgendeiner Sachkompetenz – das gilt übrigens für alle Ministerien, in denen sie bisher ihre Garderobe spazieren tragen durfte. So traurig das auch klingt, aber man muss Merkel vielleicht eines Tages sogar dankbar sein, weil sie in 2017 noch einmal antritt und somit das Damoklesschwert »von der Laien als nächste Kanzlerin« wenigstens für vier Jahre versehentlich von uns genommen hat. Mit Zensursula als Kanzlerin gäbe es mit Sicherheit alsbald lustige deutsche Feuerwerke im Nahen Osten, Seite an Seite mit unserem amerikanischen Brudervolk. Fast wäre sie ja schon in Washington einmarschiert, weil ihre feministische Busenfreundin Killary Clinton gegen den als Frauenfeind verschrienen Donald Trump verloren hatte.

Dann gibt es noch ein ganzes Heer von nachgeordneten Zimtschnecken und verunglückten Grazien wie Roth, Künast, Göring-Eckardt, Nahles und dergleichen mehr. Auch die strahlen jezz nicht gerade vor grandiosen Eingebungen oder besonderem Ideenreichtum, sondern bewegen sich permanent am Abgrund diverser Peinlichkeiten. Zensursula wollte einst Stopp-Schilder im Internet etablieren und hat sich beim Thema Rüstungsbeschaffung zuletzt ordentlich verhoben (Thema Drohnen oder Hubschrauber, die nur bei Sonnenschein fliegen). Claudia Roth möchte am liebsten »Deutschland verrecken« sehen, zumindest aber – reziprok-analog nach der Argumentationslinie von braunen Gesinnungstätern über Rassenthemen – das deutsche Blut durch Migration »verdünnen«. Göring-Eckardt kann, ähnlich wie Claudia Roth, eigentlich nur den feministischen Empörungs-Modus, hier allerdings um eine evangelistische Komponente angereichert. Ansonsten ist ihr Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung mehr als mau und meistens nicht mal besonders christlich. Hab ich wen vergessen? Ach ja, die Künast. Was soll ich sagen: Die ist so überflüssig wie ein eingewachsener Zehnagel. Mehr gibt es zu ihr eigentlich nicht zu vermelden. »Sie hat sich bemüht« wäre in ihrem Arbeitszeugnis noch eine echte Belobigung. Na ja, und das einzige, das mir beim Thema Nahles einfällt, ist ihr schiefer Gesang bei einer Bundestagsrede. Ansonsten wüsste ich nicht, dass sie außergewöhnliche Talente besitzt. Wäre auch ein Wunder, wenn die SPD mal jemanden mit Verstand an die Schaltstellen der Macht gelassen hätte.

Von guten Managerinnen hört man ansonsten nie was, obwohl hier ähnliches gilt wie bei Männern auch: Die, die am meisten Staub aufwirbeln, sind in der Regel auch die dümmsten (Überkompensation und so). Fähige Leute glänzen eher durch Understatement und Unauffälligkeit und haben mit der klassischen Primaten-Hackordnung wenig am Hut. Effizienz bedeutet eben auch ein ökonomisches Haushalten mit der eigenen Bedeutung, die man idealerweise möglichst reibungslos in den Dienst einer Sache stellt. Nein, aussitzen à la Merkel stellt keine »Unauffälligkeit im Sinne der Effizienz« dar. Den Job Bundeskanzler gibt es eben genau nicht, damit man sich hinter einem großen Schreibtisch verstecken und abwarten kann, dass hoffentlich alles gut geht. Das sollte vielleicht jemand der Merkel erklären im Sinne einer korrekten Stellenbeschreibung. Oder jemand stellt ihren Bürostuhl etwas höher ein, damit sie auch mal über die Tischkante gucken kann.

Jedenfalls ist die Überlegenheit der Managerinnen, sei es in der Politik oder in der Wirtschaft, ein ziemlich dünn besiedeltes Territorium. Die steilen Behauptungen, mit genügend Managerinnen ginge alles wie von selber, lässt sich nicht mit der Realität abgleichen. Belastbare Beispiele für dieses Wunschdenken sind nämlich schlichtweg nicht zu finden. Der berauschende FAZ-Artikel bzw. die Studie kann anscheinend nicht einen konkreten Fall nennen, der die These von der größeren Genialität der Managerinnen stützt, der direkte Vergleiche zur Unternehmensentwicklung in männlich dominierten Firmen aushält oder den man als unerwarteten ökonomischen Shootingstar weiblicher Prägung in Erinnerung hätte. Nein, Errungenschaften wie »Browser für Frauen, Autos für Frauen oder Handys für Frauen (die mit dem Glitter)« gelten nicht. Es ist keine Innovation, etwas rosa anzustreichen und dann zu behaupten, es wäre eine wichtige feministische Erfindung.

»Aber es stellt doch ein Stück weit eine ganzheitliche Sichtweise auf die moderne Technik dar!«

Aargh, shut the fuck up!

 

Immer wieder gerne als »Argument« aus dem Hut gezaubert ist die tränenreiche Erkenntnis, dass wir das unglaubliche Potenzial der Frauen einfach so liegenlassen. Das ist voll ungerecht, findet die Studie. Andererseits sind wir mit diesem »Liegenlassen« bisher zumindest wirtschaftlich blendend gefahren. Man kann natürlich bei jedem Thema, so auch beim Wirtschaftsthema, sehr viel grundsätzlich in Frage stellen und kritisieren, aber »Exportweltmeister« und »stärkste Ökonomie in Europa« sind schon per Definition nur schwer steigerbar. Wozu hätten wir also all die dollen Frauen und FrauInnen in den Chefetagen während des letzten Wirtschaftswachstums überhaupt gebraucht? Höchstens doch für die Weltherrschaft, pardon Weltfrauschaft. Keine gute Idee; so was hatten wir nämlich schon. Das endet bei Frauen sowieso immer in Mord und Totschlag. Männer lassen ihre Gegner öfter mal mit einer blutigen Nase davon kommen. Frauen entwickeln in Streitfällen dagegen oft einen erbarmungslosen Hass und sehnen sich nach Vernichtung ihres Opponenten. Die männlichen Scheidungsopfer unter meinen Lesern wissen wahrscheinlich sofort, worauf ich anspiele.

Hätte die feministische Unternehmensführung als zentrales Anliegen z.B. den Paradigmenwechsel hin zu einer humaneren Arbeitswelt im Fokus, ließe ich mir solche überflüssigen Belehrungen wie im FAZ-Artikel vielleicht zeitweise gefallen (aber nur vielleicht; aus reiner Bockigkeit schon). Doch darum ging es in der zitierten Studie ja gar nicht. Die darin angesprochene Frauenbevorzugung betrifft eben nicht die Millionen Mini-Jobberinnen, sondern sie soll einmal mehr denen zugute kommen, die sie im Grunde überhaupt nicht brauchen: Wohlstandsverwöhnte LeistungsverweigerInnen.

Es ist auch schon klar, wie diese Diskussion weiter verläuft, denn so verläuft sie seit Jahrzehnten. Nachdem man sich also in epischem Ausmaß mit den modernen Karriere-Wehwehchen unausgelasteter Frauen beschäftigen durfte, bleibt als ultimative Diskussionswaffe nur noch »Aber die Kinder!« übrig. Denn das Thema Kinderkriegen, so die Auffassung der meisten feministisch aufgepeitschten Weiber, ist für Frauen der allergrößte Stolperstein, der sie von ihrem natürlichen Drang nach Führerkarrieren abhält. An dieser Stelle bricht jegliche Diskussion regelmäßig ab, denn vordergründig haben sie damit tatsächlich Recht: Es gibt eben keine 70-Stundenwoche mit 95 Powerpoint-Meetings plus ein glückliches, harmonisches Familienleben im Doppelpack. »Ich will aber!«, fordert die Feministin. »Aber wir wollen doch eure Kinder gar nicht«, sagt der Maskulist darauf. Das stellt die Wald-und-Wiesenfeministin vor gehörige Probleme, denn dass Männer eine selbständige Meinung zum Thema Kinderkriegen entwickeln, kam in ihrer rein weiblichen Gedankenwelt bisher noch gar nicht vor.

Nur noch ein kleiner Abspann am Schluss, denn auch das zeigt der Artikel: Er ist wie so viele vor ihm eine einzige Ansammlung an feministischem Wunschdenken, das man wahrscheinlich mit ein paar wenigen Detailkenntnissen zur Verfahrensweise solcher »Studien« schon als Zehntklässler rückstandslos entsorgen kann. Was ich hier so umständlich beschreibe, lässt sich unter dem Wort »Propaganda« viel knackiger zusammenfassen. Denn darum handelt es sich bei solchen Artikeln. Im Rückblick sind es gerade solche Propagandaschinken, die den werten Hauptstrom-Medien das Prädikat »Lügenpresse« beschert haben. Männerfeindliche Texte sind seit Jahren und Jahrzehnten völlig legal und niemand kommt auf die Idee, sie als Volksverhetzung strafrechtlich zu verfolgen.

»Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht«. So sieht das mal aus.


Kategorie: Male, Female, Politik, Gesellschaft

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06.11.2019

Ein kleiner Zwischenbericht aus der Welt der Krankenhäuser, Pflegedienste und Krankenschwesterinnen.

Kat: Diverses