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Frau Schmollack wird feucht

30.07.2018

Aber selbstverständlich nicht aus Lust, sondern nur wegen des heißen Wetters.

Simone Schmollack, eine der monothematischen Textbausteinproduzentinnen beim tendenziösen Käseblatt »TAZ«, freut sich wie Bolle über den heißen Sommer. Ein Grund für sie, das heiße, endlose »schöne Wetter« polemisch zu glorifizieren. Für sie ist es endlich mal eine der seltenen Gelegenheiten, an diverse humide Körperregionen zu denken, etwa so:

Nach nur wenigen Metern langsamen Laufens bricht der Schweiß aus allen Poren, er sammelt sich auf der Stirn, er nistet sich in den Achselhöhlen ein, er rinnt an den Innenseiten der Oberschenkel herunter. Was für ein irres Gefühl. Glibschig, lustvoll, erotisch.


Die sonstigen Folgen wie eine monatelange Dürre plus deren Auswirkungen auf Mensch und Natur sind ihr dabei egal; Hauptsache, sie spürt ihre sonst so unterkühlten Lenden. Denn wie sie weiter schreibt, besteht der Rest des Jahres für sie immer nur aus kalter Ungemütlichkeit, Depressionen und Dauerregen. Möglicherweise ist unangemessenes, mitteleuropäisches Durchschnittswetter ja sogar der generelle Grund für ihre fortdauernde Feminilismushörigkeit. Vielleicht ist sie in Wahrheit ein ziemlich versautes, schwitzfreudiges Luder, welches lediglich in den falschen Breitengraden (erfolglos) auf Männerpirsch geht.

Könnte es eventuell sogar so sein, dass MGTOW, der patriarchalische Backlash und der Maskulismus völlig überzogene Gegenreaktionen zum Feminilismus sind, die nur auf unterschiedlichen Temperaturwahrnehmungen der Geschlechter beruhen? Wahrscheinlich wäre der Feminilismus von heute auf morgen aus der Welt, wenn die doofen Tüpen endlich mal ausreichend beheizte Straßen erfinden würden. Beheizte Miniröcke, die frau auch noch im Januar anziehen kann, täten es vielleicht auch. Blödes frauenfeindliches Patriarchat aber auch!

Das Ding mit der glibschigen, erotischen Lustvöllerei aufgrund spezieller meterologischer Rahmenbedingungen ist allerdings nicht jedermans Sache. Je nach Nahrungszufuhr kann so ein femininer Schweißausbruch nämlich durchaus unangenehme Auswirkungen haben, etwa nach dem Genuss mehrerer Zwiebelmettbrötchen auf Knoblauchbutter. Wenn man das z.B. mit anderen Ausdünstungen bzw. Ausflüssen wie etwa nach einem üppigen Spargelessen vergleicht, so ist das Phänomen »Schwitzen« also nicht immer gleichbedeutend mit erotischer Erregung. Außerdem ist die Frage nach der allgemeinen Körperhygiene durchaus diffizil, denn derart eingenässte, verschwitzte Körperregionen wollen von Zeit zu Zeit gereinigt werden, um olfaktorische Irritationen in der näheren Umgebung zu vermeiden. Da hat die beliebte Sängerin Maradonna (oder wie die heißt) ausnahmsweise mal Recht: »Sex ist nur dann schmutzig, wenn man vorher nicht geduscht hat«.

Ja, über eiskalte Frauenhände und -füße in Doppelbetten während der Herbst-Winter-Frühling-Periode könnte ich ganze Romanreihen vollschreiben. Soweit ich weiß, wurde genau aus diesem Grund seinerzeit Viagra erfunden, welches ja bekanntlich bis -15 Grad Celsius anstandslos (= frei von Anstand) getestet wurde. Nichts ist nämlich volumenfeindlicher als die leichenkalte Hand einer Frau an bestimmten empfindlichen männlichen Stellen, newahr. Mit Viagra kann man diesen Schrumpf-Koeffizienten deutlich senken (wieviel, steht auf der Packung; glaube ich).

Nun muss ich unumwunden zugeben, dass meine individuellen Temperatur­toleranzen generell arg grenzwertig sind. Wenn man einen direkten Vergleich ziehen wollte, so bin ich in einem aktiven Bett eher das Atomkraftwerk und die Frau neben mir leider nur ein Räucherstäbchen, was die durchschnittlich emittierte Wärmemenge angeht.

Auch der Gedanke, dass man sich beim Vögeln bei so einer sommerlichen Hitze mehr wie zwei gerade aus dem Wasser gefischte, glitschige Bachforellen anfühlt, empfand ich nie als reizvoll. Besonders in dem Fall, wo sommerlicher Körperschweiß mit dem Höhepunkt einer Menstruation unheilvolle Allianzen eingeht, kann das die Speicherkapazität von Bettwäsche und Matratzen alsbald überfordern, wie mir einige verwaschene Restspuren in meiner Schlafstätte noch nach Jahren beweisen (hallo Andrea!). Das ist alles nicht so einfach für jemanden wie mich, der nach der klassischen feminilistischen Lehre nicht mal eine Waschmaschine fachgerecht bedienen kann (Computer dagegen schon). Etwas mehr Empathie für das schwächelnde Geschlecht auf weiblicher Seite wäre also angebracht.

Oh, natürlich gibt es viele Fetischisten und -innen (wie scheinbar o.g. Frau Schmollack), für die solche archaischen Körperreaktionen und Ausscheidungen geradezu magnetisch-aphrodisierend wirken. Das habe ich durch das systematische Studium einiger zappeliger Fachdokumentationen aus dem Internet lernen müssen. Shocking! Aber hier verlassen wir endgültig den safen Bereich des allgemeinen Blümchensex. Da ich für Stadtmensch-Chronicles noch immer keinen Jugendschutzbeauftragten auftreiben konnte, will ich diesen Aspekt also lieber nicht detaillierter ausführen; ihr versteht das sicher.

 

Schönes Wetter?

Wenn man sich die Wetterberichte ansieht, dann gibt es scheinbar nichts schöneres als so eine monatelange Hitzewelle. Für Menschen, die solche Berichte aus klimatisierten, steuerfinanzierten Staatsfunkbüros versenden, mag das so aussehen. Für Menschen, die sich allerdings in der freien Wildbahn, z.B. beim Dachdecken, beim Straßenbau oder als Paketfahrer verdingen müssen, bleibt die Freude über den superheißen, superlangen Supersommer doch merkwürdig unterkühlt.

Aber Frauen schwitzen sowieso ganz anders als wie die Kerle. Das zeigt schon ihre halbnackte Mode im Sommer. Bei den Weibern sind es nämlich vorwiegend Beine und Busen, wo anscheinend die meisten Schweißdrüsen sitzen, weshalb die permanent möglichst offen präsentiert werden müssen. Frauen überhitzen sonst und stellen ihre rationalen Überlebensstrategien gänzlich ein; also noch mehr als sonst. Wären sie im Sommer nicht dauernd halbnackt, würden sie z.B. das Einparken überhaupt nicht mehr auf die Reihe kriegen; das ist erwiesen.

Anders als die Tüpen schwitzen sie auch nie am Kopf, sonst würden sie sich doch öfter mal die Haare im Sommer kurz schneiden lassen. Frisurfreie Schicksen wie in »Wakanda forever« sieht man jedenfalls in unseren Breitengraden sehr selten.

Alles in allem wäre demnach die Sahara für herbstlich-depressive Feminilistinnen außerhalb von Supersommern der ideale Aufbewahrungsort. Viel teurer als die übliche Frauenbevorzugung seitens unseres geliebten Staates wäre diese artgerechte Unterbringung wahrscheinlich auch nicht. Wie ging das nochmal mit diesen Online-Petitionen? Dafür!

 


Kategorie: Male, Female

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