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Gender-Propaganda bei ZDF Neo

22.11.2018

Es ist nur eine Sendungsankündigung, aber..

Als ich heute zufällig aufs TV-Programm schaute, fiel mein maskulistisch geschultes Auge natürlich sofort auf einen Sendebeitrag von ZDFNeo: No More Boys and Girls. »Aha! Bestimmt wieder so ein Propagandastreifen zum oft gewünschten, aber nie erreichten Gender-Gaga-Paradies«, dachte ich – und wurde prompt bestätigt:

In einem Sozialexperiment zeigt die Moderatorin Collien Ulmen-Fernandes, wie konservativ und klassisch selbst bei heute 7-Jährigen die Rollenbilder von Frau und Mann sind und woher das kommt.

Sie überprüft, wie das Verhalten von Eltern und Lehrern, aber auch Spielzeug und Kleidung dazu beitragen, diese Vorstellungen zu zementieren. Sie zeigt, wie echte Gleichberechtigung aussehen kann, wenn Jungen und Mädchen die gleichen Möglichkeiten haben. 

Fest steht, dass die Körper von Jungen und Mädchen rein biologisch bis zur Pubertät einem gleichen Wachstum folgen, sie also gleich stark und gleich belastungsfähig sind. Auch neurologische Untersuchungen belegen, dass es keinen signifikanten Unterschied zwischen dem männlichen und dem weiblichen Gehirn gibt. Tatsache ist aber auch, dass unser Gehirn dynamisch lernt und von äußeren Reizen beeinflusst wird. Das legt die Vermutung nahe, dass sie auch für die Differenzierung von Geschlechterrollen verantwortlich sind und deren Bewertung. 

Collien Ulmen-Fernandes wird bei ihren Beobachtungen begleitet von renommierten Wissenschaftlern, wie Genderforscherin Stevie Meriel Schmiedel, Gehirnforscher Dr. Gerald Hüther, Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Petra Focks und Schulsport-Experte Dr. Sebastian Ruin.


Es fängt schon damit an, dass man dieses TV-Format als »Zweiteiliges Social Factual« bezeichnet. Das muss eine brandneue TV-Disziplin sein, was? Auf jeden Fall ist das Wort für sich betrachtet leider nur drittklassiges Denglisch, das lediglich den Anschein von wissenschaftlicher Seriösität suggerieren soll. Der gewöhnliche TV-Konsument soll es auch gar nicht verstehen; Hauptsache, es klingt Denglisch und damit irgendwie wichtich. Dieses Muster gibt es in der Werbeindustrie schon ewig; ist ein Teil der Nachkriegsfolgen.

Geschlechterstereotypen sind laut diesen frauenbewegten Gehirnakrobaten etwas ganz Schlechtes. Denn Geschlechterstereotypen machen stereotype Geschlechter (wie der Name schon sagt). Und die sind ganz besonders bäh, weil sie eben Stereotypen zementieren. Denn angeblich benachteiligen solche Stereotypen vor allem die armen Frauen. Die müssen z.B. endlos lange vor öffentlichen Frauenklos warten, werden nie eingestellt, obwohl sie die Arbeitgeber 21000 % weniger kosten, und dürfen erst seit gestern überhaupt wählen gehen. Schande!

Die obige TV-Argumentation ist schon arg schräg. Es mag ja sein, dass »bis zur Pubertät« Kinder im Körperbau rein optisch kaum »signifikante Unterschiede« aufweisen. Aber daraus abzuleiten, man müsse den Kids bis zur Pubertät lediglich die richtige feminilistische Ideologie ins Hirn blasen, um später »echte Geschlechtergerechtigkeit« fürs ganze restliche Leben herzustellen, ist tatsächlich borniert und hat mit Wissenschaft nichts zu tun. Aber so ist das nunmal, wenn genderistisch indoktrinierte Dampfplauderer ihr Menschenbild am Reißbrett entwerfen. Den kulturell besseren Menschen als ultimatives Wunschziel gab es übrigens im »real existierenden Sozialismus« auch schon mal – der Ausgang dieses Experiments ist sattsam bekannt.

Die Theorie vom »blank slate«, also des »sexuell unbeschriebenen Blattes« für vorpubertäre Kinder ist bereits mehrfach als akademisches Hirngespinst entlarvt worden. Man weiß längst, dass Kleinkinder (und sogar Schimpansenkinder) je nach Geschlecht deutlich unterschiedliche Vorlieben für bestimmte Spielzeuge mitbringen. Auch kann man schwerlich erklären, wieso männliche Schulkinder einen weitaus höheren Bewegungsdrang besitzen als ihre weiblichen Mitschüler – sofern man überhaupt ausschließlich auf das feminilistische Narrativ setzt und andere Erkenntnisse ignoriert. Offensichtlich spielen hormonelle Grundbedingungen ebenfalls eine Rolle bei der kindlichen Entwicklung. Dass die feminisierten Kindergärten und Grundschulen z.B. mit der Bewegungsenergie ihrer Jungs oft nicht umgehen können und sich lieber ein pflegeleichtes, angepasstes, weiblich konnotiertes Verhalten wünschen, ist ein reines Erwachsenenproblem – und für sich gesehen natürlich hochgradig sexistisch.

Natürlich ahmen Jungen und Mädchen auch kulturell bedingte Vorbilder nach – ich wüsste niemanden, der das jemals bestritten hätte. Aber welche Konsequenzen ergeben sich aus diesen tradierten Verhaltensweisen? Der oft gemachte Vorwurf, eine geschlechtertypische Prägung sei ein Grundübel unserer Gesellschaft, ist mitnichten bewiesen.

Laut Gesetzeslage wird Frauen oder Mädchen auch keineswegs verboten, einen klassisch männlichen Beruf zu wählen, im Gegenteil. Tausende »Girl's Day«-Maßnahmen, Milliarden Euro für Frauenförderung und nicht zuletzt solche Indoktrinationsversuche der Einheitsmedien wie die obige Sendung haben es bisher nicht geschafft, den Heranwachsenden eine geschlechteruntypische Berufswahl abzuringen. Dieses Ansinnen hat schon in den letzten 4-5 Jahrzehnten nicht funktioniert. Hat eigentlich schon mal jemand nach dem gesellschaftlichen Nutzen solcher Ausgaben gefragt?

Sieht man sich z.B. die Human- oder die Veterinärmedizin an, wo Frauen tatsächlich (was die Ausbildung betrifft) mittlerweile in der Überzahl sind, schleichen sich plötzlich allerhand merkwürdige, geschlechterbezogene Probleme ein. Arztpraxen sind aufgrund von weiblichen Work-Life-Balance-Präferenzen längst nicht mehr so lange geöffnet und auf dem Land fehlen die Tierärztinnen fürs Nutzvieh, weil Frauen lieber Hamster und Schweinemärchen kurieren. Der Automatismus, dass mehr feminilistische Propaganda in der Erziehung bzw. der Ausbildung irgendwann zu einer »geschlechtergerechten« Berufswelt führt, ist eine einzige Lachnummer – wenn sie nicht so traurig weil kostspielig wäre.

Wie dieses feminilistische Wunschdenken bezgl. der späteren Berufsausübung ausgeht, wissen wir zur Genüge. Denn so »gleich und gerecht« isses dann eben doch nicht. Es gibt keine Frauen in Hochrisikoberufen. Männer stellen über 90 % der Verunglückten am Arbeitsplatz und 100 % aller Toten in den militärischen Abenteuern wie in Afghanistan. Es gibt auch keine Frauen, die all die Häuser, Klos, Elektroanlagen, Computer usw. bauen und warten, mit bzw. in denen genderistisch verblödete Weiber sich derart schwachsinnige TV-Sendungen ausdenken können. Pure Zeit- und Geldverschwendung!

 

Stepping into Asia

Themenwechsel: Ich hatte ja in einem früheren Monolog schon mal den Youtube-Kanal »Asian Boss« empfohlen. Damals ging es um ein Interview mit einer japanischen Pornodarstellerin, die völlig losgelöst vom üblichen Alarmismus der Frauenbewegung über ihren Job berichtete – angenehm informativ und sachlich klang das. Ein ähnlich unaufgeregtes Interview mit einem männlichen Darsteller gab es kurze Zeit später ebenfalls.

Mir gefällt die Arbeit von Asian Boss sehr – und nicht nur mir anscheinend. Denn inzwischen gibt es weitere interessante Interviews aus der asiatischen Rotlichtszene; vermutlich wird das Team inzwischen finanziell von vielen »Youtube-Patreons« unterstützt.

In einem Beitrag geht es um die Frage, ob Thailand tatsächlich ein Eldorado für sog. »Ladyboys« ist. Dieses Gerücht hält sich im Westen nämlich hartnäckig. Und was wäre der Beitrag ohne Interview mit einem echten »Ladyboy« – dazu geht's hier lang.

Ebenfalls sehenswert fand ich ein Interview mit einer koreanischen Sexarbeiterin. Obwohl in Korea Bordelle und Prostitution offiziell verboten sind, gab es bis zum Jahr 2004 eine auffällig offene und allgemein tolerierte Rotlichtszene. Seither werden allerdings Bordelle in Serie abgerissen und die Frauen verlieren ihre Arbeitsmöglichkeiten. Entschädigungen gibt es für sie nicht, alternative Erwerbsmöglichkeiten ebenfalls kaum. Erkenntnis am Rande: Auch Korea hat mit Arbeitslosigkeit, immer höheren Mieten und Lebenshaltungskosten zu kämpfen. Ehrlicherweise muss man dazu sagen, dass es auch an den persönlichen Lebensentwürfen und den unfairen Abhängigkeiten der Sexarbeiterinnen liegt, weshalb sich so ein Wechsel ins spießbürgerliche Leben als schwierig gestaltet. Das Interview mit einer 45-jährigen Prostituierten findet ihr hier.

 


Kategorie: Male, Female

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