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Ausgerechnet Zensursula

04.07.2019

»Von der Leyen als EU-Kommissionspräsidentin« hieß es gestern. WTF?

Es stimmt ja: Zu meckern gibt es beim Thema EU immer was. Aber Merkels Coup, ihre talentlose Busenfreundin v.d. Leyen als EU-Kommissionspräsidentin vorzuschlagen, entlarvt das EU-Projekt endgültig als pseudodemokratische Witzveranstaltung. Wie sonst kann es sein, dass eine offensichtlich unfähige Ministerin, die sich justement vor einem Untersuchungsausschuss wegen mutmaßlicher Korruption (Stichwort »Beraterverträge«) rechtfertigen muss, mit dem höchsten Amt, das die EU zu vergeben hat, belohnt wird? Es sind schon Minister wegen weit geringerer Anschuldigungen gegangen worden!

Das kratzt die klandestine Merkel-Truppe aka EU-Rat aber nicht. Sie finden, dass sie ohne Gewissensbisse diese Unperson dem EU-Palaverment vorsetzen können, obwohl v.d. Leyen bei der EU-Wahl nicht mal kandidiert hat. So ein Geschacher kennt man sonst nur aus Feudalsystemen oder übelsten Junta-Regierungen, bei denen es ebenfalls nicht nach Qualifikation bei der Machtverteilung geht, sondern nach der jeweiligen Stellung im Clan. Ganz ehrlich: Schafft diesen abgrundtiefen Schwachsinn doch einfach ab! So eine »Demokratie« braucht kein Mensch.

Florian Rötzer von der Telepolis fragt sich, warum es zu dieser Entscheidung gekommen sein könnte. Und da gibt es einige interessante Aspekte. V.d. Leyen hat nicht nur einen handfesten Skandal wegen überteuerter »Beraterverträge« an der Backe. Sie war schon als Familienministerin (später als Arbeitsministerin) zu nichts anderem in der Lage, als sich selber formschön und zweckfrei in Szene zu setzen. Unter ihrer Ägide als Bundeswehr-Vortänzerin gab es zwar Weiterbildungen für Offiziere in Sachen »Diversität«, aber dafür fliegen etliche Bundeswehr-Hubschrauber nur bei Sonnenschein (Regen mögen sie nicht), es wurden Drohnen gekauft, mit denen niemand was anfangen kann oder die stylische Feminilistin regte sich künstlich auf, weil das G36 von Heckler & Koch wider Erwarten doch nicht um die Ecke schießen kann.

Für die Truppe wäre der Weggang v.d. Leyens ein Segen. Ein Grund zur Freude ist das (EU-technisch betrachtet) trotzdem nicht, wenn man ihr Talent, so ziemlich alles in die Grütze zu reiten, mit einkalkuliert. Erklärlich ist das höchstens, wenn man mutmaßt, dass das ganze EU-Theater nicht mal von den Regierungschefs, die sie als Kommissionspräsidentin vorgeschlagen haben, noch ernstgenommen wird. Was das gemeine EU-Bürgerlein von solchen dummdreisten Winkelzügen hält, steht nochmal auf einem anderen Blatt. Wenigstens weiß er nun, was davon zu halten ist, wenn die nächste EU-Wahl mal wieder als »Schicksalswahl« medial vertütet wird. Mit welcher Motivation sollte man so einen pseudo-demokratischen Sauhaufen noch wählen?

Wenn es einen Grund für eine strikte Amtszeitbegrenzung für Berufspolitiker gibt, dann steht v.d. Leyen mindestens an zweiter Stelle. Die erste ist Frau »Merkel muss weg« vorbehalten.

 

Schweininnen im Weltall

Eine spanische Studie hat ermittelt, dass es für zukünftige Weltraumreisen sinnvoll wäre, wenn dort ausschließlich Frauen mitflögen! Denn tiefgefrorene menschliche Spermien sind selbst unter Weltraumbedingungen fast ewig haltbar. Für die endlos langen Reisen, die im Weltall gewöhnlich vorkommen, ist das ein eindeutiges Plus. Frauen im Weltall können sich »selber befruchten« und brauchen keine Männer! Und obwohl diese Taktik quasi die Mutter aller feminilistischen Fieberträume bedeutet, ist es – über mehrere Weltraumgenerationen gesehen – leider ungewiss, ob wir auf unserer patriarchalischen Erde jemals etwas über den Ausgang dieses Sozialexperiments erfahren werden. Schade, denn ich hätte gerne gewusst, ob Frauen z.B. auf dem Mars auch richtig einparken können oder wie oft sie links mit rechts verwechseln. It ain't easy!

Tatsächlich wäre allein schon die Zeugungsprozedur in der Schwerelosigkeit kein leichtes Unterfangen, sofern man das über die klassischen Zeugungsverfahren erreichen wollte. Jeder Befruchtungsstoß beim traditionellen Zeugungsakt mit Männern hätte möglicherweise unerwartete Trudeleien der beteiligten Partner zur Folge. Womöglich müsste diese Zeugung grundsätzlich in einem Schlafsack vollzogen werden – auch nicht schön.

Aber nicht nur rein physiologische Aspekte zählen bei diesen Überlegungen. Die britische, geschlechtersensible Astronautin Helen Sharman fabuliert:

Sharman wies darauf hin, dass der Bericht eine Zusammensetzung von gleichgeschlechtlichen Weltraumcrews empfahl, weil das eine bessere Teamarbeit ermögliche.


Das wurde bereits mehrfach bewiesen! Beispiele sind die zahllosen rein frauenbesetzten Unternehmen, die schon heute mittels Geschlechter-Exklusivität exorbitante Gewinne einfahren. Für die NASA wäre ein solches Unternehmen ebenfalls attraktiv, denn bekanntlich muss man weiblichen Astronauten glatte 21 % weniger Gehalt zahlen. Das steht so im Grundgesetz.

Bleibt noch die Frage, welche Superfrauen man auf eine derartige Reise schicken könnte. Grundsätzlich sollte das Raumschiff natürlich mit genügend Haarbürsten und allen Rosamunde-Pilcher-Folgen ausgestattet sein. »50 Shades Of Grey« nicht vergessen!

Wenn ich meine bescheidene Weltraum-Expertise dazu beitragen dürfte, so hätte ich sofort eine Kilometer lange Liste mit geeigneten Kandidatinnen im Kopf, die für eine solche Menschheitsaufgabe in Frage kämen. Ich weiß nur noch nicht, ob meine Wunschkadidatinnen alle in so ein kleines Raumschiff passen würden. Aber so was kann unsere geliebte Bundeskanzlerin – immerhin eine gelernte Physikerin – bestimmt ratzfatz ausrechnen.

 

Feminilistische Kackscheisse

Spülgel-Online ist ja seit Jahren und Jahrzehnten ein Sammelbecken von halbgebildeten feminilistischen Fanatikerinnen, die regelmäßig die unglaublichsten Phrasen raushauen. Neuestes Beispiel ist ein Interview mit einer gewissen Kate Manne (ausgerechnet Manne...), eine laut ihrer Selbstbeschreibung »feminilistische Philosophin«. Sie schwadroniert:

In meinem Buch beschreibe ich eine grundlegende moralische Asymmetrie zwischen Männern und Frauen. Es herrscht die Erwartung, dass eine Frau Bestimmtes bereitstellt: emotionale Güter wie Liebe, Aufmerksamkeit, Zuneigung, aber auch etwa Haus- oder Erziehungsarbeit. Gleichzeitig fühlen Männer sich moralisch berechtigt, diese Dinge zu beanspruchen und sie sich sogar einfach zu nehmen. Weil dieses Arrangement unfair ist, fühlt sich diese Dynamik für Frauen wie eine Pflicht an, für ihn aber wie ein moralisch berechtigter Anspruch - und deshalb kann es gefährlich werden, etwa wenn sie ihm Zuneigung verweigert.


Ah, die alte Leier: Alles, was Männer beschäftigt, dreht sich im Kern ausschließlich um die mystische Mumu der Frauen! Man kann immer nur staunen über das Ego-Level, das sich hinter solchen Latrinengerüchten verbirgt. Faszinierend! Wenn man solche Pannekorken labern hört, dann ist »Zuneigung« sowieso nur eine Art Kostenstelle in irgendeiner geschlechterpolitischen Excel-Tabelle. Also, ich kenne das noch ein bisschen anders, aber das stammt zugegebenermaßen aus dem letzten Jahrhundert.

Trotzdem erstaunt diese intellektuelle Bankrotterklärung, die völlig frei von Differenzierung und völlig überladen vom üblichen vaginalfixierten Tunnelblick daher kommt. Nein, ich würde so einen misandrischen Dreck niemals verbieten wollen! Es ist immer gut, wenn man seine natürlichen Feinde im allgemeinen Geschlechterhabitat eindeutig lokalisieren bzw. personifizieren kann. Es werden nämlich auch mal Zeiten nach der feminilistischen Weltrevolution kommen, in denen sich die gemeine Frauenbewegte fragen wird, wer denn die ganzen technischen Voraussetzungen bereitstellen könnte, mit denen diese Propaganda verbreitet werden kann. Ich bin nicht sicher, ob das Belohnungssystem »Zuneigung« dann überhaupt noch einen Marktwert besitzt. Schaun mer mal.

 


Kategorie: Male, Female, Politik, Gesellschaft

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06.11.2019

Ein kleiner Zwischenbericht aus der Welt der Krankenhäuser, Pflegedienste und Krankenschwesterinnen.

Kat: Diverses